Leitartikel Titel — 21 Dezember 2012

Leitartikel: Mohammed, Hollywood und der goldene Ring

And the winner is… Mohammed! (Bild: User:Crowlei; Quelle: Wikipedia; Rechte: CC-Lizenz; Original: Siehe Link)

Es waberte mittlerweile durch alle Medien. Hollywood verfilmt das Leben Mohammeds! Bis zu eine Milliarde Dollar (758 Millionen Euro) soll das Monumentalwerk kosten. Und da das Leben und Wirken des „größten aller Propheten“ auch in ein, ihm gebührendes glanzvolles Licht gerückt wird, habe man die Crème de la Crème aus der Produzentengarde gewinnen können: Das Projekt wird zum Teil vertrauensvoll in die Hände von Barrie Osborne gelegt, dem Macher des cineastischen Jahrhundertwerks „Herr der Ringe“.

Die Ankündigung des seit drei Jahren geplanten Werks hat medienwirksam eingeschlagen. Soweit nichts Außergewöhnliches an dem Vorhaben. Man darf einen wohl sehr heroisch verklärten Film über eine, historisch nicht einwandfrei nachweisbare Figur erwarten. Ähnlich kann man über den Monumentalschinken „Die zehn Gebote“ aus dem Jahr 1956 von Cecil B. DeMille resümieren, gilt dieser bis heute als eines der besten und aufwendigsten Werke des Genres.

Kritikfreie Akteure

Wirklich außergewöhnlich an dem Mohammed-Projekt ist das „Drumherum“. Da hier das Hochsensibelste und Allerheiligste der schnell erregbaren muslimischen Gemüter thematisiert wird, darf dieses Projekt nicht gänzlich in die Hände von Ungläubigen gelegt werden. Die filmische Umsetzung des Leben und Wirken des Kaufmanns, Räuberhauptmanns und späteren Religionsstifters Mohammed wird von niemand Geringerem als dem ägyptischen Predigers Scheich Jussif al-Karadawi überwacht. Er übernimmt die religiöse Aufsicht, so dass auch alles – in diesem Kontext etwas heikel – „koscher“ über die Bühne geht. Unaufgeregt und locker aus der Hüfte wird in den Medien dieser Jussif al-Karadawi, der beste Beziehung zum fundamentalistischen Herrscherhaus Katar unterhält in seinem Vorhaben zitiert. Die innewohnende Botschaft des geplanten Mohammedstreifens sei an alle Nicht-Muslime gerichtet. Diese sollen auf möglichst eingängigem Wege erfahren dürfen, was der Islam wirklich ist.

Weder die Person al-Kardawi, noch die Financiers, noch die Rahmenbedingen des Films sind Gegenstand der Kritik in unseren Medien. Al-Kardawi, dieser alte, verstockte und religiös verblendete Chefeinpeitscher aus Ägypten, momentan wohnhaft in Katar, der sich nicht nur als Souffleur in Hollywood betätigt, sondern als der islamische Vordenker für das Projekt „Islamisierung des Westens“ gilt, blu-News berichtete, wird mit dem neuen Mohammedfilm seiner Linie mehr als treu bleiben.

Der Zweck heiligt die Mittel

Ideologiescher Einpeitscher Jussif al-Karadawi – Kämpft für die Islamisierung Europas (Bild: facebook; Quelle: facebook; Original: Siehe Link)

„Am islamischen Wesen soll die Welt genesen“ – das mag ketzerisch klingen – ist es aber nicht. Der Film richtet sich nicht an Muslime. Nein, der Nichtgläubig, der Kuffar soll in den Genuss kommen, mehr über das Leben und wundersame Wirken des besten aller Propheten zu erfahren. Was noch mal sagte Al-Kardawi? „Nicht mit Schwert oder Kampf, sondern mit Predigt und Ideologie soll der Islam den Westen erobern“. Naja, das Stilmittel „Sandalenfilm“ tut es anscheinend auch – der Zweck heiligt die Mittel.

Zu Al-Kardawis hauptsächlichem Tätigkeitsbereich gehört, und das bleibt wiederum in unseren Qualitätsmedien unerwähnt, das Verfassen von unzähligen Fatwen. So billigt er korantreu palästinensische Selbstmordattentate, belegt Homosexuelle mit mindestens 100 Peitschenhiebe, befürwortet die Todesstrafe bei Abkehr vom Islam, öffentliche Taufen von ehemaligen Muslimen sind in seinen Augen ein „provokativer und feindseligen Akt gegen Muslime”. Sein Weltbild rechtfertigt die Todesstrafe für außerehelichen Geschlechtsverkehr, die Frau habe sich dem Mann zu unterwerfen und die selbige habe das Kopftuch so zu tragen, so dass nur Gesicht und Hände nicht bedeckt seien. Quälend lang ist die Liste der geistigen Abartigkeiten dieses Greises – weibliche Beschneidung sei zu befürworten, Polygynie ist Ehrensache bis hin zu – und da könnte Al-Kardawi erstmalig bei unseren Appeasement-Medien anecken – der Aussage, dass Adolf Hitler „eine gerechte Strafe Allahs für die Juden“ gewesen sei, er sich aber in der Hoffnung trage, der Holocaust der Zukunft werde dann durch die Hand der Gläubigen (sc. der Muslime) erfolgen. Al-Kardawi – ein wahrer Mudschahidin – ein wahrhaftiger Muslim.

An den Anstand zu appellieren, an ein Besinnen, mit wem und für wen Barrie Osborne dieses Projekt verwirklichen hilft ist wohl angesichts der enormen Summen nicht zu denken. Eine Milliarde Dollar ist den Muslimen aus Katar die filmische Missionierung wert, in der der Hauptagitator kein einziges Mal zu sehen sein wird – ein Schattenspiel.

Islamisten in Hollywood

Katar, das gerade Mal 11.606 Quadratkilometer große arabische Emirat am Persischen Golf hat seine öligen Finger spätestens seit Beginn des „arabischen Frühlings“ 2010 im Spiel und gilt als maßgeblicher Unterstützer der Muslimbrüder. Mittlerweile beansprucht das wahabitische, also streng islamische Herrscherhaus eine führende Rolle innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft und gibt sich betont weltoffen. Einsatz für die Menschlichkeit, Unterstützung der arabischen Brüder und Schwestern, die für Freiheit und Demokratie kämpfen – und wenn es auch viele Millionen kostet. Das ist das Bild, das Katar im Zuge des “arabischen Frühlings” von sich zeichnete – und der Westen jubelte euphorisch und hält Klimakonferenzen und Fußballweltmeisterschaften im klimatisierten Wüstenstaat ab. Aber der Einsatz der Ölscheichs vom Golf ist nicht so selbstlos, wie es erscheinen mag. Katar zählt seit Jahren zu den Ländern, aus denen islamistische Terrorgruppen wie al-Qaida, Hamas oder die Taliban finanziert werden. Kein Wunder, dass die afghanischen Taliban in der Hauptstadt Doha ihr neues Kontaktbüro eröffnent hat . Islamisten fühlen sich in Katar gut aufgehoben – auch Al-Kardawis Ideen gedeihen dort prächtig.

Was würde wohl für ein Sturm der Entrüstung losbrechen, wenn ein Regisseur verkündet, in seinem Film dürfen nur katholische Christen mitspielen, die ausreichend der deutsche Sprache mächtig sind? Hurrikan Sandy würde sich neben Claudia Roths Empörungsorkan wie ein laues Lüftchen ausnehmen. Aber auch hier – Ruhe im medialen Wald. So hat der Oberaufseher Al-Karadawi sich ausgebeten, dass nur Muslime, die Englisch sprechen, im Mohammedstreifen mitspielen dürfen. Alles andere wäre wohl nicht „haram“.

Wir Ungläubige sollten uns nach Fertigstellung des Jubelfilms beim Chefagitator und Aushilfsspielleiter Jussif ausgiebig bedanken, auf dass er dieses Wunderwerk der Filmgeschichte und dessen innewohnende Wahrheit über uns hinwegflimmern hat lassen. (BS)

Share

About Author

blu-NEWS

(7) Readers Comments

  1. Sollte Hollywood diesen Film produzieren, woran ich nicht glaube, wäre das ein Tiefpunkt seiner bisherigen linkslastigen Geschichte.

  2. Linkslastig? Was ist an Ideologien, wie dem Islam “Linkslastig”? Oder meinten Sie das Appeasmentverhalten bis zur Selbstaufgabe?

  3. Ich meinte Hollywood.

  4. Wie soll das Werk um Mo und seine Fisimatenten denn heißen?
    Mein Vorschlag:

    Fuck Religion.
    Ein Riesenarschloch räumt mächtig ab

  5. Der Islam soll nicht linkslastig sein???
    All die ganzen “super-tollen” Facetten, die von Muslimen (einfachen Gläubigen bis zu den höchsten Funktionären) so hoch gelobt werden, tragen Sozialistische Züge. Angefangen beim Muslim-Banking bis hin zum Einheitszwang der Gesellschaft, in der jede Form von Individualität als böses Teufelswerk verschrien ist.

    Es gab sogar mal einen Machthaber, der seine Anhänger (ganz nach rot-chinesischem Vorbild) mit mit einem grünen Buch “aktivierte” und mit der dadurch vollzogenen Vereinheitlichung seine Machtposition viele Jahre innehalten konnte. Wissen Sie wen ich meine?
    M.Gaddafi.

    Der Islam ist nichts anderes als eine Sozialistische Ideologie! Nur das er sich in Grüner anstatt in Roter Farbe präsentiert.

  6. Deutscher Titel:

    “Arsch huh und Zäng ussenander”

  7. Absolut richtig.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>