FR-Komplott: Freie Wähler Frankfurt rufen zu Solidarität auf

Braucht gerade in Frankfurt dringend Unterstützung: Die Polizei (Bild: Robin Backes; Quelle: pixelio.de)

Während die Frankfurter Rundschau (FR) im Fall Wevelsiep mit immer neuen Artikeln Stimmung gegen die Polizei zu machen versucht und die Lokalpolitik gar in absurden Aktionismus verfällt, um es der städtischen Linken bloß Recht zu machen, haben nun die Freien Wähler Frankfurt zu einer Solidaritäts-Aktion für die Polizei aufgerufen.

“Frankfurter Polizei unter Druck”, lautete die Schlagzeile in der Samstagsausgabe der insolventen Frankfurter Rundschau (FR). Derweil berichtet die FR auf ihrer Internetseite von einem Fan des Fußballvereins Eintracht Frankfurt, der gegen einen Polizeibeamten Anzeige erstattet hätte. Dabei soll es sich um einen der Beamten handeln, die im Fall Wevelsiep involviert waren. Auch in diesem Fall sind die Hintergründe völlig unklar, da sich auch hier die Polizei aufgrund laufender Ermittlungen nicht äußert. Auch hier scheint Aussage gegen Aussage zu stehen. Gleichwohl setzt die FR ihre Methode fort, mit Mutmaßungen und Spekulationen Stimmung zu machen, gleichwohl die Schweigeverpflichtung der Polizei für ihre Zwecke hemmungslos auszunutzen.

“Zielscheibe massiver Angriffe und Verdächtigungen”

In einer Pressemitteilung wirft auch die Römerfraktion der Freien Wähler Frankfurt der FR, die “als Sprachrohr links-grüner und linksextremer Kreise” gelte, vor, ihre Kampagne gegen die Polizei unvermindert fortzusetzen – “und das in einer der am meisten von Kriminalität aller Art geplagten deutschen Großstädte”. Weiter heißt es in der Mitteilung: “Jetzt sind es sogar nicht mehr nur einzelne Polizisten, die in einem bislang völlig ungeklärten Vorfall ins Zwielicht pflichtwidrigen, ja kriminellen Verhaltens gebracht werden, sondern nun wird mit dieser Schlagzeile die Polizei insgesamt zur Zielscheibe massiver Angriffe und Verdächtigungen.”

Diese Entwicklung sei “für alle gesetzestreuen Bürger, die im Notfall auf den Schutz der Polizei angewiesen sind und diesem Schutz bislang auch vertrauen, brandgefährlich”. Und weiter: “Denn mit der politisch motivierten Kampagne, in der auffällig oft der links-grüne Allzweckkampfbegriff ‘Rassismus’ gebraucht wird, sollen die Beamten verunsichert und zu mehr Passivität in Anbetracht von Ordnungswidrigkeiten und Gesetzesverletzungen genötigt werden. Schon jetzt werden ja kleinere ‘Vergehen’ oft kaum noch verfolgt, geschweige denn aufgeklärt. Zu den Hauptprofiteuren einer solch verhängnisvollen Entwicklung würden übrigens Gesetzesbrecher zählen, die in Medienberichten – wenn überhaupt! – verkrampft politisch-korrekt als ‘Südländer’ beschrieben werden.”

Solidaritätsaktion für die Polizei

Daher rufen die Freien Wähler in Frankfurt zu einer Solidaritätsaktion für die Polizei auf. Die Frankfurter Bürger sollten “die Beamtinnen und Beamten, die in Frankfurt einen schweren, oft genug auch sehr gefahrvollen Dienst für die Allgemeinheit verrichten”, demonstrativ unterstützen. Dazu würden Mitglieder und Unterstützer der Freien Wähler in den nächsten Wochen Poizeireviere besuchen und den Polizisten für ihren Einsatz für die Sicherheit in der Stadt danken. Diese Aktion sei umso notwendiger, “weil sich in der letzten Sitzung der Stadtverordneten Mitglieder der Grünen, der SPD, der Linkspartei und der in Frankfurt sehr links positionierten Piraten mit zum Teil unerträglichen Pauschalverdächtigungen gegen die Polizei gewendet haben.”

Interessierte Bürger können sich auf der Internetseite der Frankfurter Freien Wähler anmelden, um an der Aktion teilzunehmen. (MP)

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(3) Readers Comments

  1. Wann will sich die Polizei selbst zur Wehr setzten?
    Wann treten sie aus ihrer linken Gewerkschaft aus?
    Die meisten sind Beamte. Ihnen kann nur wenig passieren.
    Wann wollen die Polizeien der anderen Bundesländer sich solidarisieren?

  2. Ja,ja – die böse Polizei. Man kann es nicht mehr hören. Ich wünschte mir, sämtliche Polizisten des Landes würden einmal höchstkonsequent alle (!!) Beleidigungen, Anspuckereien und tätlichen Angriffe (seien sie auch noch so klein) zur Anzeige bringen. Die Gerichte wären auf Jahre ausgelastet. Erst dann gäbe es wohl ein wenig mehr Rückhalt für diese Berufsgruppe. Was die Menschen in Polizeiuniform im täglichen Einsatzgeschehen über sich ergehen lassen müssen, ist oftmals nur mit einem Wort beschreibbar: Menschenverachtend.

  3. Wartet nur ab, bis diese Schreiberlinge selbst in eine gefährliche Situation kommen. Dann rufen sie aber ganz schnell nach der Polizei!

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