Hintergründe Interview Titel — 11 November 2012

Im Gespräch mit André F. Lichtschlag, dem Gründer und Betreiber des Magazins eigentümlich frei

André F. Lichtschlag, Gründer und Betreiber des Magazins eigentümlich frei (Bild: André F. Lichtschlag)

Am 1. Januar 1998 erschien zum ersten Mal das Magazin eigentümlich frei (ef). Seitdem hat sich die politische Monatsschrift  zu einem der Leitmedien des Liberalismus in Deutschland entwickelt. Im Interview mit blu-News spricht ef-Herausgeber André F. Lichtschlag über die Motive seines Engagements, die Lage des Liberalismus in Deutschland und darüber, wie Freiheitswerte in dieser Zeit der „Draghis, Obamas und Schäubles“ verteigt werden müssen.

blu-News: Hallo Herr Lichtschlag. Seit 1998 erscheint nun Ihre monatliche Zeitschrift eigentümlich frei (ef). Was waren damals Ihre Motive für die Gründung des Magazins? Und wie fällt Ihre Bilanz nach knapp 15 Jahren aus?

André F. Lichtschlag: Das Motiv war, das Land in Richtung mehr Freiheit zu verändern. Die Bilanz dazu kennen Sie. Dumm gelaufen, da müssen wir wohl noch etwas zulegen. Dennoch sind wir auf einem guten Weg. Welche andere – und zudem nicht ganz billige – Zeitschrift hat die Zahl ihrer Leser in jedem der bald 15 Jahre um mindestens zehn Prozent steigern können?

Wir meinen eine vor einigen Jahren begonnene Neuausrichtung bei ef feststellen zu können. Von einer Art „Anarcho-Liberalismus“ hin zu einem Liberalismus, der mehr den Traditionen verhaftet ist und durchaus auch christlich-religiöse Bezüge hat. Was war der Grund für diesen Kurswechsel?

Es war in meinen Augen kein Kurswechsel, sondern eine Verbreiterung und ein Reiferwerden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass zum Beispiel bodenständige Familienunternehmer mit meist kulturkonservativen Wertvorstellungen eher an freien Märkten interessiert sind als ein Hip-Hop-Anhänger. Und umgekehrt fördern freie Märkte auch das selbstverantwortliche Handeln und langfristiges Denken, letztlich also ein eher kulturkonservatives Denken und Handeln. Aber: Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Wir haben nach wie vor auch ein paar echte „Freaks“ unter den Autoren, und ich möchte sie nicht missen.

Zielgruppe ist demnach aber eher der Mittelstand?

Ja, und zwar vor allem aus ökonomischen Gründen. Der Hartzer in dritter Generation unten und der Bankster oder hochsubventionierte Manager oben hängen so abhängig an der staatlichen Nadel, dass dieses Sein längst auch ihr Bewusstsein bestimmt. Die Opfer der Umverteilung kommen dagegen aus dem bedrängten Mittelstand. Und diesem wird das auch mehr und mehr bewusst. Hier stoßen wir mit unseren Argumenten auf offene Ohren. Die ef-Leserschaft ist gerade in diesem Bereich auch entsprechend stark angewachsen.

Ihr Magazin ef ist fraglos eines der Leitmedien des Liberalismus in Deutschland. Von der Reichweite so genannter Mainstream-Medien ist allerdings auch ef weit entfernt. Im Mainstream wiederum dominieren klassisch linke Sichtweisen. Was muss der Liberalismus Ihrer Meinung nach tun, um seine mediale Reichweite zu erhöhen?

Antwort: Er sollte Niemanden langweilen. Freiheit ist in Zeiten wie diesen schon per se eine Provokation. Wir versuchen, diese noch ein wenig deutlicher zu machen, als sie ohnehin schon ist. Ob das gelingt, müssen die Leser entscheiden.

In den vergangenen Jahren zeichnete sich in der öffentlichen Debatte der Siegeszug der „Gerechtigkeit“ über die „Freiheit“ ab. So wurde beispielsweise Bundespräsident Joachim Gauck öffentlich vorgeworfen, den Freiheitsbegriff zu sehr zu betonen und dabei den Gerechtigkeitsbegriff zu vernachlässigen. Fast könnte man meinen, beides seien Gegenpole, um die in einer Gesellschaft gerungen werden muss. Wie sehen Sie das Verhältnis zwischen Freiheit und Gerechtigkeit?

Das Wort Gerechtigkeit ist bereits die Schrumpfform der sozialen Gerechtigkeit, die eine Anmaßung ist und wie Hayek sagte ein „Wieselwort“. Uns geht es ums Recht. Und Recht und Freiheit, das weiß sogar fast jeder Fußballnationalspieler in diesem Lande, gehören in einem Atemzug zusammen. Ein Beispiel: Erzwungene Umverteilung und damit also erzwungene Solidarität zerstört die wirkliche, echte Solidarität. Wer solches offensichtliches Unrecht dem beraubten Opfer gegenüber zu einem angeblichen Recht verklärt, zerstört das Rechtsempfinden der Menschen und am Ende das Recht selbst.

Anfang des Jahres ist Roland Baader – von Ihnen einmal zurecht als der wichtigste Freiheitsdenker Deutschlands bezeichnet – leider viel zu früh verstorben. Sehen Sie ähnlich stimmgewaltigen Nachwuchs am Horizont? Und wie bewerten Sie in diesem Zusammenhang die Entwicklung konsequent freiheitlicher Blogs und Online Magazine im Internet?

Allgemein darf ich feststellen, dass in den letzten Jahren viele neue libertäre und freiheitliche Projekte entstanden sind. Ich denke da auch an die Partei der Vernunft oder freiwillig frei, Initiativen, die ich noch vor wenigen Jahren so nicht für möglich gehalten hätte. Und ich bin als Rheinländer von Hause aus Optimist. Natürlich beobachte ich diese Entwicklung mit Freude und sehe auch, dass hier und dort auch einige talentierte Autoren dabei sind. Beim Schreiben gilt wie beim Handwerk: Stete Übung macht den Meister. Und Blogs wie Ihrer sind eine gute Werkstätte, vielleicht im einen oder anderen Fall auch eine wichtige Ausbildungsstätte für eigentümlich frei oder andere. Je mehr solcher Projekte, desto besser. Oder wie unser Redaktionsbeirat Stefan Blankertz schon vor vielen Jahren gerne sagte: Lasst tausend Blumen blühen…

Nach unserer Beobachtung scheinen derzeit neben den immer auf das Ende des „Kapitalismus“ wartenden Sozialisten auch viele Anhänger anderer Ausrichtungen das Ende „des Systems“ herbei zu sehnen. Unter „Marktlibertären“ wünschen sich viele das Ende der Währungsunion und der Europäischen Union in ihrer jetzigen Form, doch gleichzeitig wirken sie für eine „Zeit danach“ am wenigsten gerüstet. Müsste die Debatte außerhalb des Mainstreams nicht viel stärker darauf ausgerichtet sein, wie es weitergehen soll, anstatt vorwiegend zu beklagen, was und warum es nicht funktioniert?

Das ist wie ich meine eine sehr gute Frage. Im Alltag ist jeder irgendwo und irgendwann auch ein Marktradikaler, etwa wenn er Brötchen kauft. Und manche sind Helden, vor allem unzählige Familienunternehmer, die trotz aller Belastung Großes schaffen. Dies sollten wir alle viel stärker herausstellen als immer nur das Negative zu kritisieren. Und diesen Schuh ziehe ich mir auch selbst an: In ef geschieht das auch noch viel zu wenig.

Ein Thema, das seit Jahren im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, ist das Thema Integration, damit unweigerlich verbunden der Islam. Vor ungefähr drei Jahren haben Sie in einem schmalen Buch mit dem Titel „Feindbild Islam“ die Debatte über die Islamkritik aus Ihrer Sicht zusammengefasst. Hat sich an ihrer Einschätzung, dass es sich vorwiegend um ein Problem der Zuwanderung in ein Sozialsystem eines seiner Werte abholden Westens handelt, etwas geändert?

Nein, ich fühle mich eher bestärkt. Sie haben den Sachverhalt kurz und knackig richtig beschrieben.

Gestatten Sie bitte eine persönliche Frage: Sie haben vor Jahren in der ef einmal erwähnt, in Ihrer Jugend Mitglied der Jungen Union gewesen zu sein. Das scheint uns ein ziemlicher Weg von dort hin zu einem konsequent freiheitlich-konservativen Verleger…

Ich hatte damals auch geschrieben, dass ich in der Jungen Union aus Protest gelandet bin, weil mein Gymnasium von 68er-Lehrern beherrscht war, noch bevor das in Deutschland zum Normalfall wurde. Die ganze Schule musste in der Pause händchenhaltend für den Frieden und damals akut gegen die NATO-Nachrüstung demonstrieren. Da war mein natürlicher Reflex, in die Junge Union einzutreten und Flugblätter pro Nachrüstung zu verteilen. Damals, davon bin ich noch heute überzeugt, ging die größte Bedrohung für die Freiheit der Menschen vom hochgerüsteten und äußerst aggressiven Warschauer Pakt aus. Heute ist das anders, jetzt geht die Gefahr wieder vom Sozialismus, diesmal aber von der hochgerüsteten und aggressiven NATO-Version aus. Schauen Sie sich die Herrscherkaste im Westen an, all die Draghis, Obamas und Schäubles. Das sind doch Karikaturen von Breschnew, Honecker und Andropow. Insofern bin ich gar nicht sicher, wer sich mehr gewandelt hat: Ich oder die Umstände?

Sie meinen, Sie sind sich treu geblieben?

Nein, das auch nicht. Jeder Mensch sollte eine Entwicklung durchmachen. Jeder haut auch mal kräftig daneben. Leute, die heute noch dasselbe denken wie vor 30 Jahren, sind mir immer unheimlich. Wobei sie womöglich auch eine typische Zeiterscheinung sind in einer Gesellschaft, in der keiner erwachsen werden will.

Wagen wir abschließend einen Blick über den großen Teich. Dort hat sich vor Jahren die Tea-Party aus den verschiedensten Gruppierungen konstituiert. Was sind Ihrer Meinung nach die Gründe dafür, dass sich ähnliches in Deutschland bislang nicht abzeichnet?

Neulich kam ein sehr guter Dokumentarfilm über die Tea Party in Tennessee auf Arte. Die Heartland-Amerikaner sind tatsächlich etwas anders drauf als etwa das Arte-Publikum, also die besonders staatsfixierten Deutschen und Franzosen. Ganz selbstverständlich ist man dort für das natürliche Recht auf freien Waffenbesitz und für das Recht, die eigenen Kinder auch ohne Staatsschule zu erziehen, wie es die Eltern für richtig halten, etwa auch alleine zuhause. Wer in Deutschland ist für „Homeschooling“ und Waffenfreigabe? Andererseits: Auch wenn 99 Prozent der Deutschen bei solchen doch eigentlich sehr wichtigen Themen erst einmal schockiert zurückschrecken: Lasst sie uns immer wieder offensiv einbringen! Steter Tropfen höhlt den Stein – und am Ende entsteht dann vielleicht auch eine Tea Party in Deutschland. Wenn wir uns die vielen neuen und wachsenden Projekte anschauen, dürfen wir sogar optimistisch sein. Die Realität ist auf unserer Seite: Dass man Überschuldung mit nur immer noch mehr Schulden bekämpfen kann, das glauben schon heute nicht einmal mehr die Arte-Zuschauer.

Herr Lichtschlag, vielen Dank für das Gespräch.

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blu-News

(7) Readers Comments

  1. Sehr gut, dass Blue news und ef-magazin miteinander anfangen in Dialog zu gehen.

    Ef ist eine extrem informative Zeitschrift mit sehr gutem Onlinezugang und ich drücke beiden Medien die Daumen, dass die Auflage bzw. die Resonanz steil nach oben geht.

    Die Massenmedien, mit Ausnahme einiger weniger (Ausnahme-FAZ, manchmal Welt, WiWo etc) füttern uns mit Lügen, dass Captain Blaubär in ernsthafte Schwierigkeiten mit Baron Münchhausen beim legänderen Lügenwettbewerb käme. Es gewinnt bei dem Fight der, bei dem der Balken, der sich vor lauter Lügen, durchbiegt, als erstes bricht. Die Aktuelle Kameraversion (ARD, ZDF) plus gewissen Zeitschrifften (Zeit, Spiegel, Stern, FR, Tagesspiegel etc) könnten da locker mithalten

    Herr Lichtschlag und seine Autoren leisten vorbildliche Arbeit jenseits der Politischen Korrektheit und stellen einen Turm in der Schlacht dar!!!

    Weiter so, viel Erfolg und “long may you run”

    Best

    Peter

  2. Sehr schön! Bin selbst Abonnent von ef – einer der wenigen liberalen Magazine. Angenehm überrascht bin auch ich vom Newcomer blu-New. Beiden viel viel Erfolg! Das haben wir bitter nötig!

  3. Schönes Interview. Ich war vor Jahren auf das Magazin aufmerksam geworden und fand im Heft im Kern das, was ich schon immer dachte: nämlich vor allem eine Denkweise, in der sich Liberalismus und Werte eben nicht ausschließen, sondern gar einander bedingen. Und dass Werte auch ohne staatlichen Zwang als gesellschaftliches Leitbild – so will ich es mal nennen – herrschen können. Kein mir bekanntes Medium stellt dies m.E. so hervorragend dar wie das ef-Magazin. Auch wenn ich kein Libertärer bin, sondern “nur” ein im Vergleich zu Libertären eher gemäßigter Liberal-Konservativer. Und auch, wenn mir das ef-Magazin manchmal allzu stark zu Verschwörungstheorien neigt – aber welches Blatt entspricht schon immer 100%ig der eigenen Meinung, und es gibt wahrlich Schlimmeres in der Medienlandschaft.

    Die meisten Liberalen jenseits des ef-Magazins halten wertkonservative Ansichten für ein Einfallstor zum Kollektivismus und arbeiten sich oft in lächerlich gutmenschlicher Weise mit Kritik an Kirche, Religion, angeblich “überkommenen” Familienmodellen und “übersteigertem” Patriotismus ab. Ich denke da vor allem an manche Gestalten in der “F”DP. Als ob wir derzeit eine konservative Hegemonie hätten und als ob von dieser die maßgebliche Gefahr ausgehen würde. Die Kritik an konservativem Kollektivismus kann man in den Mittelpunkt stellen, wenn dieser an der Macht ist. Zudem vergessen diese Zeitgeist-Liberalen, dass Menschen, die die Freiheitsrechte Anderer missachten, unter Umstunden selbst ihre Freiheitsrechte verwirken, weshalb Liberalismus eben nicht zwingend Kuscheljustiz und Verständnis für die irren “Pussy-Riot”-Randalierer_Innen (die sich nachweislich Hühner in die Muschi stecken!) bedeuten muss. Freiheit allein reicht eben nicht für ein funktionierendes Gemeinwesen – sondern Anstand, Sittlichkeit, Recht und Ordnung müssen auch sein! Schluss mit lustig! Hart durchgreifen!

    Während aber die meisten Liberalen leider gleichgültig bis ablehnend gegenüber wertkonservativen Haltungen eingestellt sind (abgesehen vom ef-Umfeld), machen die meisten Konservativen wiederum ebenfalls den Fehler, Liberalismus mit Dekadenz gleichzusetzen, weshalb sie den Liberalismus verdammen. Wobei es häufig sicher auch einfach ein Missverständnis ist, da der Begriff “Liberalismus” verschieden definiert wird.

    Lichtschlags Selbstkritik, dass in unserem Lager zu wenig positive Dinge gesehen würden und zu wenig konstruktiv Verbesserungsvorschläge kämen, ist auf jeden Fall richtig – ich fasse mir da auch an die eigene Nase. Mir scheint, dass auch unser liberal-konservativ-nonkonformes Lager nicht ausgenommen ist von der “deutschen Angst”, dass wir die Dinge immer etwas schwärzer sehen als sie sind. Keine Frage, die Überschuldung und die demographische Entwicklung sind besorgniserregend, aber in unserem Lager wird zu schnell ein vermeintlich schon feststehender Untergang oder der 3.Weltkrieg / Bürgerkrieg / nächste Völkermord an die Wand gemalt. Bei allem Schlimmen an der heutigen Politik sollte man m.E. nicht vergessen, dass der Wohlstand und die Lebensbedingungen in Deutschland noch nie so hoch waren wie heute – ich kann mich auch nicht beklagen. Das muss natürlich nicht für immer so bleiben, und gewisse Indikatoren stimmen sehr besorgniserregend, aber es entwickelt sich ja trotz allem Grauen auch nicht alles schlecht, z.B.: 1) wir werden immer älter, können dadurch unter Anderem auch länger arbeiten, wodurch wir das Verschuldungs- und Demographie-Problem immerhin teilweise ausgleichen können, 2) technischer Fortschritt ermöglicht schon jetzt einen nie dagewesenen Wohlstand, 3) das Internet beschert uns neben unsäglicher Hetze u. Blödsinn auch viel geistige Bereicherung und Möglichkeiten des polit. Protests, 4) die Welt wächst zusammen, was neben Problemen sicher auch zu mehr wirklicher “Weltoffenheit” führt.

    Insofern: packen wir’s an – optimistisch, konstruktiv und mit Gottvertrauen.

    Die kritischen Anmerkungen über Menschen, die jahrzehntelang keine Entwicklung durchmachen und danach immer noch das Selbe denken, halte ich gleichfalls für richtig. Gilt für Form und Inhalt gleichermaßen – man sollte sich nie an alten Mustern festbeißen, und immer fragen, wo man selbst an sich arbeiten und sich noch verbessern kann. Auch da sehe ich mich von Gott aufgefordert, an die eigene Nase zu fassen und bei mir anzufangen. Ein bisschen mehr seniorenhafte Milde, Zurückhaltung und Gelassenheit täte mir sicherlich auch gut, und wohl auch vielen Anderen.

    In diesem Sinne schließe ich mich abschließend an meine Vor-Kommentatoren an und wünsche dem ef-Magazins und blu-News weiterhin gutes Gelingen, Gottes Gewogenheit, Gesundheit und Weisheit.

    freundliche Grüße,

    Lion Edler.

  4. @ Lion Edler: schöner Kommentar, dem ich mich weitestgehend anschließen kann.

  5. Glückwunsch an Herrn Lichtschlag und an Blu-News für dieses hervorragende und informative Gespräch. Für ihre Zeit bei der Jungen Union brauchen sie sich nicht zu schämen Herr Lichtschlag. Diese Werte welch die JU damals vertrat, vertritt sie heute leider nicht mehr, bzw. macht ganz schnell den Rückzieher siehe Eislinger Erklärung. Ich selbst, Nachkriegsgeneration, war bis vor wenigen Jahren zeitlebens unpolitisch und stand der CDU/FDP bzw. den Freien Wählern immer nah. Eine Partei welche den liberalen bürgerlichen handwerklichen Mittelstand aktuell vertritt – zu dem bin ich zu zählen – die gibt es leider nicht mehr.

    By the way: Dass sie etwas bewirken ist dem neuen Focus zu entnehmen, der ihnen einen ganzseitigen positiven Artikel widmet vom Leiter des Focus-Debattenresssort Michael Klonovsky.

  6. Danke dafür! Es ist äußerst wichtig, dass sich die freiheitlichen Kräfte bündeln – das machen sie von Natur aus nicht gerne, denn sie sind ja unabhängig und freiheitsliebend ;-)
    Wenn Viele Verschiedenes wollen, aber einige wenige das Gleiche, wer wird sich durchsetzen?
    Hier ist eine eindrucksvolle Szene dazu aus Games of the Throne (Von Minute 2:00 – 2:40): http://www.youtube.com/watch?v=Yh3iLEMG-cA
    Ich bin darüber hinaus sicher, dass zu einer vernünftigen Freiheit auch Grenzen gehören – und mit der Anzahl an Schußwaffenbesitzern erhöht sich auch die Anzahl an Schußwaffennutzern… Ich denke es gibt genug andere Themen, welche gesellschaftlich momentan relevanter sind (Meinungsfreiheit z.B.)!

  7. Pingback: Konservative Stimmen | arprin

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