Frank-Furter Schnauze Meinungen — 01 August 2012

Frank-Furter Schnauze: Adolf Hitler lässt grüßen

Der Großmufti von Jerusalem und Vorsitzende des Obersten Islamischen Rates in Palästina, Amin al-Husseini, bei einem Treffen mit Adolf Hitler im Jahr 1941 (Bild: Bundesarchiv, Bild 146-1987-004-09A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA; Rechte: CC-Lizenz)

Für Welt-Online begab sich Brigitte von Imhof auf eine „Reise durch ein verschlossenes Land“: Saudi-Arabien. Ihr Versuch, die schreckliche Realität in der saudischen Diktatur mit harmlosen Pointen etwas aufzufrischen, scheitert grandios. Bezeichnend ist, dass der Artikel nach recht kurzer Zeit von einer Spitzenposition auf der Seite nach irgendwo ganz hinten verschwandt. Denn von Imhofs Reise führte geradewegs ins Epizentrum des islamischen Totalitarlismus. Adolf Hitler lässt grüßen.

Für den geneigten Islamkritiker erhält von Imhofs Reisebericht nichts neues. Außer vielleicht die Information, dass Lufthansa-Maschinen beim Zwischenstopp in Riad tatsächlich gen Mekka parken, um den muslimischen Fluggästen an Bord das ordnungsgemäße Beten in die richtige Richtung am Sitzplatz zu ermöglichen. Unglaublich, aber wahr.

Es ist Islam. Durch und durch.

Der Rest jedoch ist genauso wohl bekannte wie schreckliche Kost. Von Imhof berichtet über ein Land, dessen Gesellschaft so tief in Religiösität versunken ist, dass es jeden aufgeklärten Zeitgeist schaudern lassen muss. Die Religion, die hier im wahrsten Sinne des Wortes herrscht, ist der Islam. Spätestens in Riad und Dschidda wird offenbar, was schon angesichts der hiesigen Probleme mit Muslimen überdeutlich ist: Nichts, wirklich gar nichts auf der Erde gehört dringender und unmissverständlicher kritisiert, als der Islam.

Es ist genau dieser Islam saudischer Wahhabiten, der sich aktuell aufmacht, in ganz Nordafrika herrschen zu wollen. Ein Blick nach Saudi-Arabien zeigt, was Ägypten, Tunesien und anderen Ländern, was langfristig gar dem Westen droht, sollte sich der Wahhabismus eines Tages durchsetzen. Sein Schwert ist längst kein eisernes mehr, es besteht vielmehr aus Petrodollars, mit denen auch hierzulande eifrig Moscheebauten finanziert werden. Wer allen Ernstes behauptet, der Islam sei eine Religion ohne konkrete politische Agenda, wird spätestens in Saudi-Arabien deutlicher als irgendwo sonst eines besseren belehrt. Diese Agenda äußert sich dort mannigfaltig. Und sie ist durchweg das Konträr zu allem, was der Westen zu seinen Errungenschaften zählt: Demokratie, Aufklärung, Menschenrechte, Gleichberechtigung.

Tatsächlich zeigt sich in Saudi-Arabien, dass in der streng-islamischen Gesellschaft etwas, das man im Westen „Rassismus“ nennt, geradezu alltäglich ist: Geschlechterrassismus im Umgang mit Frauen, Religionsrassisms im Umgang mit Nicht-Muslimen. Das alles hat nicht nur etwas mit dem Islam zu tun. Es ist Islam. Durch und durch.

Adolf Hitler lässt grüßen

Eine Idologie, die solche Gesellschaften produziert, nicht zu kritisieren, wäre ein Verbrechen wider die Werte der Aufklärung und des Humanismus. Saudi-Arabien ist nicht nur ein verschlossenes, sondern ein barbarisches Land. Am schlimmsten jedoch wiegt, dass ebendiese Ideologie im Westen zahlreiche Unterstützer hat. Und zwar vornehmlich ausgerechnet im Kreise jener, die sich Linke schimpfen, die einst stritten für Menschenrechte und Gleichberechtigung, und die gegenwärtig nicht müde werden, vor dem geistigen Erbe der Nationalsozialisten zu warnen. Dabei hätte das, was von Imhof aus Saudi-Arabien berichtet, einen gewissen selbst-erklärten Führer der Deutschen wohl zu Jubelarien, Lobgesang und Freudentränen gerührt.

Wer das toleriert, gar noch verteidigt, macht sich mitschuldig an den dortigen Verbrechen der Gegenwart. Und an den hiesigen Verbrechen einer potenziellen Zukunft, die es tunlichst abzuwenden gilt. Dazu jedoch hilft nur eins: Islamkritik. Wie berechtigt diese ist, hat Brigitte von Imhofs Reise ins Epizentrum des Totalitarismus unfreiwillig, aber eindrucksvoll vorgeführt. Wie sehr das deutsche Establishment in Politik und Medien die notwendige, kritische Auseinandersetzung mit dem Islam scheut, führt ihr Reisebericht alledings ebenso unfreiwillig vor: Er verschand nach recht kurzer Zeit von einer Spitzenposition auf Welt-Online nach irgendwo ganz hinten auf der Seite.

Ein Zufall? Sicher nicht. In kürzester Zeit kamen knapp 50 Leserkommentare zusammen, deren Tenor durchweg derselbe ist. Zumindest das macht Mut: Die Menschen haben sich auch nach Jahren der medialen Indoktrination ihr Gespür dafür bewahrt, was gut und was sprichwörtlich böse ist. Wer (sachliche!) Islamkritik ächtet und als böse verteufelt, versagt sich selbst und der ganzen Menschheit die vielleicht letzte Chance, etwas zu verhindern, das sich in Saudi-Arabien für jeden sichtbar ankündigt: Eine globale Rennaissance des Rassismus. Dieser mag andere Ursprünge und andere Vorzeichen haben, anders aussehen und andere Gewänder tragen. Im Geiste ist er jedoch derselbe. Adolf Hitler lässt grüßen.

Artikelbild: Der Großmufti von Jerusalem und Vorsitzende des Obersten Islamischen Rates in Palästina, Amin al-Husseini, bei einem Treffen mit Adolf Hitler im Jahr 1941 (Bild: Bundesarchiv, Bild 146-1987-004-09A / Heinrich Hoffmann / CC-BY-SA; Rechte: CC-Lizenz)

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Marco Pino

(2) Readers Comments

  1. Nach wie vor unbegreiflich für mich: Grünrotlinke geben sich als Tierfreunde, kämpfen für Frauen- und Kinderrechte und gegen Genitalverstümmelung von Mädchen, fördern gleichgeschlechtliche Lebensweisen, bekämpfen die Nazis usw. Aber: Sie tolerieren des Abstechen von wehrlosen unbetäubten Tieren, das Genitaverstümmeln von männlichen Kindern, ignorieren das Züchtigen und unter die Burka/Kopftuch Zwingen und Steinigen von Frauen und Mädchen. Verharmlosen das Töten von Homosexuellen. Bejubeln den faschistoiden Shariakult mit all seinen Perversionen. Verweigern jede kritische Discussion. Wie passt das zusammen?

  2. …hinzu kommt das unsere Kinder nun auch Islam Unterricht an den Schulen erhalten sollen.Sind sie erstmal in der Schule,folgt der Einzug in den Kindergarten auf dem Fuße… – Ich werde meinem Sohn VERBIETEN an diesem Unterricht teilzunehmen und da wir in ländlichem Raum wohnen,werden sich hoffentlich viele Eltern meiner Meinung anschliessen . Was in den Großstädten passiert mag ich mir garnicht vorstellen…..

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