Europolitik News — 22 Juli 2012

Griechenland steht vor unkontrollierter Staatspleite

Parthenon (Bild: Onkel Tuca!; Quelle: Wikipedia; Rechte: siehe unten)

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ließ am Montag in einer Reaktion auf einen Bericht des deutschen Magazins Der Spiegel offen, ob er sich weiter an Griechenland-Hilfen beteiligen werde. Der freiheitliche Budgetsprecher Alois Gradauer von der österreichischen FPÖ zeigte sich daraufhin erfreut über die späte Einsicht des IWF, dass weitere Hilfsgelder für Griechenland sinnlos seien und Griechenland wohl doch aus der Euro-Zone ausscheiden müsse.

„Spät aber doch kommt wohl auch endlich der IWF zur Besinnung und will die Griechenland-Hilfe stoppen. Viele Euro-Länder – darunter auch Deutschland – wollen nun die Notbremse ziehen, nachdem die Griechen nicht in der Lage sind, die von der EU vorgegebenen Sparvorgaben umzusetzen. Die FPÖ hat schon am Anfang dieser Misere für ein Ausscheiden der Pleitestaaten aus dem Euro plädiert. Unsere Vorschläge wurden aber lange als Populismus abgetan. Wie sich heute zeigt, lagen wir aber richtig”, so Gradauer.

Ziviler Widerstand ist Bürgerpflicht

Schon lange würden die Bürger wissen, dass die Euro Rettung ein Fass ohne Boden sei. Nach Griechenland müsse Spanien „gerettet” werden und Italien stellt sich auch schon um Geld an.

„Österreich und die anderen Netto Zahler sind auf Dauer nicht in der Lage alle maroden PIGS Länder und Italien zu finanzieren. Schon jetzt steht Österreich mit 63 Mrd. Euro für Haftungen und Kreditgewährungen für die sogenannte Euro Rettung gerade.

Unsere Rot-Schwarze Bundesregierung schickt Geld in die marode Pleitestaaten und reduziert gleichzeitig im eigenen Land die Sozialleistungen. Unser Geld für unsere Leut!, fordert daher die FPÖ. Wir müssen gegen diesen Wahnsinn aufbegehren, ehe es zu spät ist. Ziviler Widerstand ist in dieser Frage Bürgerpflicht”, erkläre Gradauer leidenschaftlich abschließend den freiheitlichen österreichischen Politikansatz. (TH)

Artikelbild: Parthenon (Bild: Onkel Tuca!; Quelle: Wikipedia; Rechte: GNU-Lizens, siehe Link)

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