News Titel Wirtschaft — 04 Juli 2012

Wählervereinigung startet DM-Kampagne

Kampagnenaufkleger BIW: “Der Euro ist gescheitert – Jetzt zurück zur D-Mark!”

Unter dem Motto „Der Euro ist gescheitert – Jetzt zurück zur D-Mark!“ hat die bundesweite Wählervereinigung Bürger in Wut eine Kampagne für die Wiedereinführung der Deutschen Mark gestartet.  Am Freitag ist zu dieser Forderung ein Aufkleber vorgestellt worden.

Gemeinschaftswährung ist eine Fehlkonstruktion

Laut den Bürgern in Wut wird zehn Jahre nach Einführung des Euro immer deutlicher, dass die Gemeinschaftswährung eine Fehlkonstruktion ist. Die durch den Euro maßgeblich mitverursachte Schuldenkrise in Europa verschärft sich trotz gigantischer Bürgschaften und Finanzhilfen zugunsten der Defizitländer von Tag zu Tag mehr. Das Haftungsrisiko für den deutschen Steuerzahler beträgt aktuell mehr als 700 Milliarden Euro und steigt ständig weiter.

Kritiker hatten schon vor Einführung des Euro gewarnt, dass man Volkswirtschaften mit unterschiedlicher Wettbewerbsfähigkeit nicht in eine gemeinsame Währung pressen könne. Das würde auf kurz oder lang zu ökonomischen und sozialen Verwerfungen führen. Dieses Szenario tritt laut der BIW nun ein.

Das Projekt Euro ist gescheitert und muss beendet werden

Jan Timke, Bundesvorsitzender der Bürger in Wut sagte zur Kampagne seiner Wählervereinigung: „Europa steht am Scheideweg. Hält die Politik weiter stur am Euro fest, wird aus der Währungsgemeinschaft unweigerlich eine Haftungs- und Transferunion, die schließlich in einen von Brüssel gelenkten Einheitsstaat mündet. Diese politische Vision war 1999 das eigentliche Motiv für die Einführung des Euro. Dem erteilen wir Bürger in Wut eine klare Absage.

Wir meinen: Das Projekt Euro ist gescheitert und muss beendet werden. Notwendig ist die geordnete Rückkehr der Euro-Staaten zu ihren nationalen Währungen. Für Deutschland hieße das die Wiedereinführung der D-Mark, die jahrzehntelang das Symbol für Freiheit, Stabilität und wirtschaftliche Prosperität war. Es muss jetzt schnell gehandelt werden, bevor die Kosten und Risiken der Euro-Rettung ins Unermessliche steigen und schließlich nicht mehr beherrschbar sind.“

Breit angelegte Bürgerbewegung für die Rückkehr zur D-Mark

Im Rahmen ihrer Kampagne „Der Euro ist gescheitert – Jetzt zurück zur D-Mark!“ werden die Bürger in Wut in den nächsten Wochen ein Internetportal aufschalten. Hier wollen BIW über ihre Aktion informieren und sich kritisch mit den Argumenten der Euro-Befürworter auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es begleitende Werbemaßnahmen geben, um die Öffentlichkeit auf die BIW-Initiative aufmerksam zu machen. „Mit unserer Kampagne wollen wir eine breit angelegte Bürgerbewegung für die Rückkehr zur D-Mark lostreten.

Denn  das Festhalten am Euro ist keineswegs alternativlos, wie die Politik behauptet, sondern gefährlich für die Zukunft Deutschlands. Weil das immer offensichtlicher wird, spricht sich eine wachsende Zahl der Deutschen für die Wiedereinführung der D-Mark und gegen die europäische Einheitswährung aus. Diesen Menschen wollen wir eine politische Stimme geben. Bürger in Wut sind damit die einzige in einem deutschen Parlament vertretende demokratische Kraft, die sich für die Rückkehr zur D-Mark einsetzt“, hebt Jan Timke hervor. (TH)

Artikelbild: Kampagnenaufkleger BIW: “Der Euro ist gescheitert – Jetzt zurück zur D-Mark!”

Hinweis von BIW:
Den Aufkleber (Durchmesser 95 mm) direkt bei uns bestellen, die Lieferung erfolgt auf dem Postweg. Unsere Preise (inkl. Porto und Versand):

1 Stück: 1,50 Euro
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Fax: 030 – 20 866 466 1
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Verantwortlicher im Sinne des Presserechts:

Jan Timke, c/o Wählervereinigung Bürger in Wut, Torstr. 195, D-10115 Berlin.
Telefon 030 – 20 866 466 0. Fax 030- 20 866 46 1.
E-Mail: timke@buerger-in-wut.de

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(12) Readers Comments

  1. Ich bin jetzt nur ein ökonomischer Laie, aber würde der Ausstieg Deutschlands aus dem Euro und die Rückkehr zur DM nicht zu einer massiven Abwertung des Euro führen? Wenn dann die DM stark eingestuft wird, wäre dann nicht ein Einbruch bei den Exporten zu erwarten?

    Oder ist das zu einfach gedacht?

    Wie gesagt: Ökonomischer Laie…

  2. Hallo Prof. Kantholz,

    richtig Dm wertet auf, Euro wertet ab. Ergo exportieren wird teuerer, dafür importieren von Halbzeugen und Rohstoffen günstiger. Ausserdem zahlen wir per Saldo unsere Exporte in die Krisenstaat Europas mittels Target2 Salden und unzähliger Rettungspaket so oder so zu einem nicht unerheblichen Teil selbst (also der Steuerzahler). Ich sehe keine größeren Schwierigkeiten bei einem zurück zu mehreren Währungen – mit Ausnahme der, dass unsere europhilen Politiker nur mit der Einheitswährung ihren Zentralstaatstraum mit unbegrenzter Machtfülle ausleben können. Wäre dieses Problem ‘gelöst’ würde Europa wieder so funktionieren, wie es Jahre lang mit der Verrechnungseinheit ECU funktioniert hat.

    blackhero68

  3. Der Einbruch bei den Exporten wird so oder so kommen. Die ganze westliche Welt ist überschuldet, es müssen die Ausgaben reduziert werden, als wird auch weniger verkauft. Das es sinnvoll ist, mit deutsche Steuergeld den Konsum der Krisenländer zu finanzieren halte ich für schwachsinnig. Siehe Stichpunkt Target 2, das einzige, was den Export (EU weit) noch aufrecht hält.
    Da Deutschland fast alle Rohstoffe importieren muss, werden die natürlich auch billiger, somit spart man bei den gesamten Kosten für ein Produkt auch ein. Das muss man unbedingt dagegen rechnen. Wird es nicht auch mal Zeit, dass der Binnenmarkt in Deutschland gestärkt wird? Der deutsche Arbeitnehmer ist fleißig, stellt hochwertige Produkte her, aber kann sie sich selber nicht mehr leisten. Damit muss Schluss sein.

  4. Wenn die DM wirklich zu stark werden sollte und sie jeder haben will, dann drucken wir sie einfach so lange bis der Wechselkurs wieder passt.
    Die Amis machen das mit dem Dollar schon seit 100 Jahren so.

    Was ist eigentlich mit den Amis?
    Vor einem ¾ Jahr verkündete Geitner, wenn die Schuldengrenze nicht erhöht wird, dann kann Amerika einen Monat später die Gehälter der Staatsbediensten nicht mehr zahlen.
    Und jetzt? Kein Ton mehr in den Medien über die amerikanische Schuldenproblematik. Nur noch Europa.
    Die Amis haben Ihre faulen Immobilenkredite in Päckchen verpackt und den dummen europäischen Banken angedreht.
    Warum wird das nicht mal klar in den Medien ausgesprochen!?

  5. @ blackhero68
    @ Robby

    Ich wusste, ich hab was übersehen. ;-)

    Verbilligte Rohstoffe und Halberzeugnisse würden uns aber ja nur dann wirklich weiterhelfen, wenn die in Deutschland verbliebenen Produzenten diese Einsparungen zumindest zu einem Teil an die Arbeitnehmer weitergeben, oder? Das wäre ja so ziemlich das sinnvollste Programm zur Stärkung der Binnennachfrage (Mehr Lohn in der Tüte).

    Das ist nach den bisherigen Erfahrungen aber ja schon eher unwahrscheinlich.

  6. @Prof.Kantholz
    Leider decken sich unsere Erfahrungen in diesem Bereich zu 100%. Ich wollte ja nur mal anmerken, wie es rein theoretisch besser klappen könnte. Für mich liegt die Wurzel alles Übels sowieso in unserem ungedeckten Schuldgeld – System begraben. Da ja das Geld erst durch Kredit geschaffen wurde, kann mann sowieso nicht alles zurückzahlen, da ja die Zinsen im gesamten System nicht vorhanden sind. Aber eins müssen Sie zugeben: Eine starke DM ist bestimmt nicht alleine Schuld, sollten die Exporte nach Wiedereinführung weniger werden.

  7. Nee, ein Exporteinbruch dürfte in den seltensten Fällen monokausal sein.

    Da würden mit Sicherheit noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Ich denke da zB an Handelssanktionen seitens der Chinesen, die ja nicht unbeträchtliche (dann allerdings knapp wertlose) Summen an Euro halten sollen und sicher not amused sein dürften, wenn der deutsche Zahlmichel wieder seine eigenen Brötchen backen will.

  8. Ich fordere ganz klar rechtliche Schritte gegen die Politiker, Globalisten und Think Tanks, die verantwortlich für die Einführung des Euros sind. Der Euro wurde bereits in den 1960er Jahren auf Bilderberger Treffen diskutiert und als Projekt voran gebracht. Die Bürger und Steuerzahler insbesondere in Deutschland sind von den korrupten Spitzen der etablierten Parteien und den sonstigen Euro-Befürwortern z.B. in der Wirtschaft und den Medien, wirklich ständig VORSÄTZLICH BELOGEN worden. Man denke nur an die No Bailout-Klausel.

    Die EU- und Euro-Protagonisten sind für mich ohne jeden Zweifel KRIMINELLE VERSCHWÖRER, die allesamt mindestens langjährige Haftstrafen verdient haben. Diese Personen haben VORSÄTZLICH zugunsten großer Banken und der kriminellen geldschöpfenden Oligarchie (Britisches Empire, intern. Hochfinanz), eine fatale antifreiheitliche Agenda gegen die Interessen der Völker Europas durchgesetzt, mit dem Endziel eine zentralistische faschistische Diktatur geldschöpfender Eliten in Europa durchzusetzen. Sie haben stets die Frechheit, ihre unzähligen und absichtsvollen Mißerfolge als Begründung für noch mehr Zentralisierung, bürokratische Steuerung und oligarche Machtkonzentration anzuführen. Ihre METHODIK DER VERSKLAVUNG ist mittlerweile für praktisch jedermann erkennbar, selbst wenn die korrupten Matrixmedien sich noch immer alle Mühe geben, die kriminellen Machenschaften der Oligarchie zu verbergen.

    Wir müssen auf jeden Fall verhindern, daß die am Euro beteiligten Großbanken, verschwörerischen Globalisten und Freimaureraktivisten ungestraft davon kommen und sie am Ende gar ihre faschistische Neue Weltordnung durchsetzen können. Sie MÜSSEN von uns den Bürgern verfolgt und bestraft werden wie hoch ihre Stellung in Politik und Wirtschaft auch immer sein möge.

  9. Tja, wenn man sich was wünschen dürfte….
    Es wäre ja schon viel geholfen, wenn unsere Volksverräter zumindest mit ihren eigenen Pensionsansprüchen mithaften müssten – wie dann wohl die Abstimmung letzten Freitag ausgegangen wäre?

  10. @Prof. Kantholz

    “Verbilligte Rohstoffe und Halberzeugnisse würden uns aber ja nur dann wirklich weiterhelfen, wenn die in Deutschland verbliebenen Produzenten diese Einsparungen zumindest zu einem Teil an die Arbeitnehmer weitergeben, oder? Das wäre ja so ziemlich das sinnvollste Programm zur Stärkung der Binnennachfrage (Mehr Lohn in der Tüte).

    Das ist nach den bisherigen Erfahrungen aber ja schon eher unwahrscheinlich.”

    Die Verbraucher in Deutschland würden unmttelbar von einer starken Mark profitieren, weil zu den dann billigeren Importen z.B. Öl und Benzin gehören. Das senkt die Preise für Treibstoff in Deutschland, was nicht nur den Autofahrern, sondern auch dem Speditionsgewerbe zugute käme und sich insgesamt dämpfend auf die Preise in Deutschland auswirkte. Folge: Die Kaufkraft der Verbraucher und damit die Nachfrage auf dem Binnenmarkt stiege. Das würde mögliche Exportverluste der deutschen Wirtschaft, die aus meiner Sicht ohnehin nur temporärer Natur wären, zumnidest teilweise kompensieren.

  11. Man sollte immer eines bedenken: Die D-Mark gab es schon vor Einführung des Euro. Und weil Deutschland schon damals eine sehr leistungsfähige Volkswirtschaft war, hatte die D-Mark permanent aufgewertet. Bei jeder Aufwertung jammerte die Exportwirtschaft, dass nun deutliche Rückgänge im Geschäft mit dem Ausland zu erwarten seien. Tatsächlich sind die deutschen Ausfuhren aber immer weiter gestiegen, Deutschland gehörte zuletzt zusammen mit den USA und Japan zu den führenden Exportnationen der Welt.

    Das Geschrei der etablierten Politik und der Wirtschaft, die Wiedereinführung der D-Mark würde die deutschen Exporte zusammenbrechen lassen, ist deshalb Propaganda. Man will den Euro um jeden Preis erhalten, weil die Einheitswährung ein Vehikel ist, um den europäischen Einheitsstaat zu erzwingen. Nur darum geht es!

  12. @Bernd1964

    Sie haben unsere vollste Unterstützung !!

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