Innenpolitik News — 19 Juni 2012

Linke fordern „gerechte Verteilung“ von Flüchtlingen in Europa

Linksextreme Partei Die Linke (Bild: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; Quelle: Wikipedia; Rechte: Siehe unten)

Nach dem sich bereits die Grünen für Formen der legalen Migration ausgesprochen haben, blu-news berichtete, fordert nun auch die extremistische Partei Die Linke auf, mehr legale Migration innerhalb Europas zu ermöglichen.

Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, Ulla Jelpke, erklärte anlässlich des vom UN-Flüchtlingskommissariat zum Weltflüchtlingstag am Mittwoch vorgelegten Global-Trends-Report: „Die Bundesregierung muss endlich ihre Blockadehaltung auf EU-Ebene aufgeben und eine gerechte Verteilung von Schutzsuchenden in Europa ermöglichen”. Die kommunistische Abgeordnete kritisierte weiter: „Deutschland wird als großer Zentralstaat ohne maßgebliche EU-Außengrenzen seiner Verantwortung im internationalen Asylsystem nicht gerecht, wenn es die Hauptlast des Flüchtlingsschutzes anderen Ländern aufbürdet. Die menschenunwürdigen Bedingungen etwa in griechischen und ungarischen Flüchtlingsaufnahmelagern sowie 1.500 im vergangenen Jahr an EU-Außengrenzen zu Tode gekommene Flüchtlinge sprechen dem Anspruch der EU-Politik als „Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts” Hohn.“

Forderung nach offenen Grenzen

Außerordentlich zynisch erscheint die Forderung nach offenen Grenzen insbesondere, da die Linke als Nachfolgepartei der SED bis heute keine vernünftige Distanzierung zu den Untaten während der kommunistischen Schreckensherrschaft in Ostdeutschland an den Tag gelegt hat. Des Weiteren erklärt die Linke nicht, wie der finanzielle Mehraufwand der Unterhaltung und der höchstwahrscheinlich erforderlichen Integration in Deutschland finanziert werden solle. Dies ist jedoch bei linken Parteien leider jedoch keine Neuigkeit. (TH)

Artikelbild: Linksextreme Partei Die Linke (Bild: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; Quelle: Wikipedia; Rechte: Siehe Link)

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blu-NEWS

(1) Reader Comment

  1. Mooooooment ! Nicht so voreilig. Selbstverständlich wurde von Seiten der Linken ein Vorschlag gemacht, wie der “finanzielle Mehraufwand” gewuppt werden könnte. War da nicht was mit dieser Kipping, der Erfinderin der Kappungsgrenze für Gutverdienende? So einfach können Finanzprobleme gelöst werden. Zumindest in der Theorie, und ganz besonders in linker Theorie. Aber irgendwie beschleicht mich der Verdacht, dass die Dinge dann doch nicht so einfach sind. Hmmm…werde nochmal drüber nachdenken. Und vermutlich werde ich wieder zu dem Schluss kommen, dass alles, aber auch wirklich alles was an Vorschlägen von den Linken kommt, getrost in die Tonne getreten werden kann…

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