Ein Resümee der linksextremen Festtage am Main

blu-news

Frankfurt an Christi-Himmelfahrt: Ein Großaufgebot der Polizei schützt das Symbol der Demokratie, die Paulskirche, vor dem Linksextremismus

Die Blockupy-Demonstration in Frankfurt ist friedlich geblieben. Ein Umstand, für den sich die Frankfurter Bürger bei 5.000 Polizeibeamten bedanken dürfen. Und viele dürften das auch so sehen, wenngleich der Tenor in Frankfurts Medien ein ganz anderer ist. Allen voran die Frankfurter Rundschau hat sich mit ihrer Berichterstattung über Blockupy einmal mehr die politische Blöße gegeben. Das einstige Sprachrohr der deutschen Sozialdemokratie ist längst zur sozialistischen Propagandaschrift verkommen. Und das ist nicht die einzige Lehre aus drei höchst interessanten Tagen. Ein Resümee der linksextremen Festtage am Main: Gewonnen hat der Rechtsstaat. Und zwar im Namen des Volkes!

Donnerstag, Christi-Himmelfahrt. Die Sonne scheint. Es ist ein schöner Tag. Wie an Feiertagen üblich, zieht es viele Frankfurter Bürger und Touristen in die Innenstadt. Die Plätze sind belebt, die Menschen sitzen in Cafés und Restaurants, genießen den Tag, genießen das schöne Wetter. Es ist ruhig. Geradezu idyllisch. Es ist ein Feiertag, fast wie jeder andere.

Zumindest für die meisten Bürger. Für jene, die nicht zu den paar Hundert Demonstranten gehören, die sich an diesem Tag aufmachen, dem höchstrichterlich bestätigten Demonstrationsverbot zu trotzen. Dass es nur bei diesen wenigen Demonstranten bleibt, ist ein Verdienst der Stadt, der Gerichte und schlussendlich der Polizei. Viele Demonstranten, potenzielle Randalierer inklusive, reisen erst gar nicht an, werden auf Autobahnen angehalten und in ihre Heimat zurück geschickt oder in der Stadt festgenommen und freundlich wieder heraus geführt. Man setzt sie in Gießen aus, in Wiesbaden, in Friedberg. Irgendwo, Hauptsache nicht hier. Das ist gut so. Und die meisten Bürger wissen es zu schätzen.

Das Bundesverfassungsgericht hat es so entschieden“

Eine typische Szenerie in Frankfurt an Christi-Himmelfahrt: Eine Kolonne von Polizeiwagen fährt durchs Bankenviertel

In allzu schlimmer Erinnerung ist den Frankfurter Bürgern noch, was ein so genanntes „antikapitalistisches Bündnis“ am 31. März in der Stadt angerichtet hat. Freilich wirkt die hohe Polizeipräsenz befremdlich, freilich gehen damit Behinderungen im Verkehr einher. Doch scheint den meisten Bürgern sehr wohl bewusst zu sein, dass diese unübliche Situation bei weitem das kleinere Übel ist. Hätten sich die Linksextremisten mit ihrem Vorhaben durchgesetzt, die Stadt vier Tage lang zu blockieren, wäre es für die Mehrheit ungleich unangenehmer geworden.

Auffällig oft ist zu sehen, wie Otto-Normal-Frankfurter mit Polizeibeamten Gespräche führen. Wer sich an die Vorgaben der Stadt hält, braucht sich vor den netten Damen und Herren in Uniform nicht zu befürchten. „Das Bundesverfassungsgericht hat es so entschieden, dann ist es unsere Aufgabe, das Recht durchzusetzen“, erklärt ein Polizeibeamter nahe der Paulskriche einer kleinen Menschentraube. „Richtig so“, tönt es aus der Gruppe. Der Einsatz sei höchst ungewöhnlich, teilt ein anderer Polizist in kleiner Runde mit. Er habe es noch nie erlebt, dass die Bevölkerung auf einen Großeinsatz derart positiv reagiert. Ständig kämen Menschen und bedankten sich bei den Beamten. „Wenn Sie hier nicht für Ordnung sorgen würden, könnten wir wohl kaum den Feiertag in unserer Stadt genießen“, sagt eine Frau mit Kinderwagen beim Vorübergehen. Wer anders habe ihm und seinen beiden Kollegen an einem Kontrollposten nahe der Fressgas sogar ein Eis ausgeben wollen. „Das ging aber zu weit, das konnten wir nicht annehmen“, sagt der junge Beamte aus Nordhessen.

Ein Bild, das entstellter kaum sein könnte

blu-news

Auch eine typische Szene: Bürger unterhalten sich mit Polizisten

Wer die Szenerie am Donnerstag rund um Hauptwache, Paulskirche und Römer beobachtet hat und parallel dazu die Berichterstattung in Frankfurter Lokalmedien verfolgt, könnte glatt vom Glauben in den vielgepriesenen Qualitätsjournalismus abfallen. Allen voran das Sprachrohr der städtischen Linken, die Frankfurter Rundschau (FR), zeichnet ein Bild, das entstellter kaum sein könnte. Frühzeitig ist dort von Bürgern die Rede, die am Ausleben ihrer Grundrechte gehindert würden, gleichwohl von einem unverhältnismäßigen Polizeieinsatz, der die Stadt blockiere. Sogar ein Sieg für das Blockupy-Bündnis wird daraus konstruiert, schließlich habe die Polizei für die Aktivisten „die Drecksarbeit gemacht“.

Mit der Realität in Frankfurt am Donnerstag hat diese Darstellung nicht viel zu tun. Wenn die FR von „Bürgern“ schreibt, sind linke Aktivisten gemeint. Die Mehrheit der Frankfurter Bevölkerung findet in der Berichterstattung nicht statt. Das wahre Bild in Frankfurt an Christi-Himmelfahrt passt nicht ins Konzept. Und von den Grundrechten der Bürger sowie deren Wunsch, nicht vier Tage lang blockiert und genötigt zu werden, will man in der ultralinken FR-Redaktion schon gar nichts wissen. Im übrigen auch nicht in der Lokalredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), die – wie wohl bekannt – fest in der Hand der Grünen ist.

Das ist doch heute nicht mehr wie früher“

blu-news

Die Zeil am Freitag: Nicht blockiert, sondern belebt!

Freitag, Brückentag. Das Bild in Frankfurt hat sich im Vergleich zum Donnerstag leicht verändert. Der Grund: Es ist bewölkt, es nieselt. Und die Geschäfte haben geöffnet. Die Einkaufsstraße Zeil und die angrenzende Fressgas sind belebt wie an jedem Freitag. Die Menschen gehen ihren Geschäften nach, tätigen Einkäufe, trinken ein wohlverdientes Feierabend-Bier. Nur im Bankenviertel herrscht weiterhin Ausnahmezustand. Rund um die EZB wurde eine Schutzzone errichtet, es kommt keiner rein und keiner raus, der nicht einen triftigen Grund hat.

blu-news

Ein Polizist auf dem Römerberg erklärt die Strategie der Polizei

Das Ansinnen, die EZB zu blockieren, wird von den Beamten nicht als triftiger Grund angesehen. Über hundert Demonstranten werden bei dem Versuch, die Blockaden zu durchbrechen, festgenommen. Die Mehrheit der Bürger bekommt davon nichts mit, interessiert sich auch nicht dafür. Langsam macht sich Unmut über die Verkehrsbehinderungen breit. Doch die meisten Menschen, Bürger wie Polizisten, reagieren nach wie vor gelassen.

Auf dem Römerberg berichtet ein Beamter von den Geschehnissen am Tag zuvor. Da hatten doch tatsächlich die Occupy-Aktivisten versucht, ihre illegale Zeltstadt nach Räumung vor der EZB auf dem Römerberg zu errichten. „Kackendreist“, nennt ein älterer Herr das Gebaren der Linken. „Die glauben wohl auch, die Stadt gehört ihnen“, fügt der Mann hinzu. Der Polizist kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Auf die Frage, wie die Räumung abgelaufen sei, erklärt der Beamte: „Das ist doch heute nicht mehr wie früher. Da wird erst 20-mal freundlich aufgefordert, bitte den Platz zu räumen, bevor überhaupt irgendetwas geschieht“. Es sei ein Wunder, dass die Polizei vor der Räumung eines Platzes nicht noch Café und Kuchen serviert.

In Frankfurter Medien konsequent verschwiegen

blu-News

Massiv gesichert: Die EZB. Zahlreiche Demonstranten werden bei dem Versuch festgenommen, die Barrieren zu durchbrechen.

Fakt ist, die Strategie der Polizei ist aufgegangen. Wo möglich, wurde deeskaliert. Wo nötig, wurde konsequent durchgegriffen. Von irgendwie gearteter Solidarität der Frankfurter Bürger mit den linken Aktivisten war weder am Donnerstag, noch am Freitag etwas zu spüren. Vielmehr schien sich die Mehrzahl der Bürger mit der Polizei zu solidarisieren, die an diesen Tagen in Frankfurt nicht nur gegen die Interessen des deutschen Linksextremismus antrat, sondern gleichwohl für die Interessen der demokratischen Mehrheitsgesellschaft. Auch das ist eine Tatsache, die in Frankfurter Medien konsequent verschwiegen wird.

blu-News

Nicht blockiert, sondern gesichert: Der Opernplatz am Freitag

Stattdessen mehren sich in den Medien deutschlandweit die kritischen Töne aus dem linken Lager. Im Spiegel, in der Süddeutschen, in der taz. Überall überwiegt die Sichtweise, die in der Frankfurter Rundschau federführend entwickelt wurde: Es ist von Einschnitten in Grundrechte die Rede, von einem übertriebenen Polizeieinsatz, vom rohen Vorgehen der Beamten gegen „die Bürger“, die nach dieser Sichtweise allesamt linke Aktivisten sind. Mit dem Widerspruch, dass Frankfurt gut 700.000 Einwohner  hat (und 2 Millionen im Ballungsraum), am Donnerstag und Freitag jedoch nur mehrere Hundert Menschen dem Demonstrationsverbot trotzten, beschäftigt sich die deutsche Medienwelt nicht. Vielmehr wird das Zerrbild um typisch linke Empörung erweitert. Dieser Skandal müsse ein politisches Nachspiel haben, heißt es schon am Freitag aus Kreisen der Linkspartei. Ein Tenor, der von den Medien wohlwollend aufgenommen und reproduziert wird.

Dieser Protest ist skurril

Samstag. Es ist so weit. Endlich können die linken Aktivisten das tun, was ihnen das Bundesverfassungsgericht mit gutem Grund erlaubt hat: Demonstrieren. Und sie tun es. Erst ist von 10.000 Menschen die Rede, später wird die FR die Zahl auf 25.000 Menschen erhöhen. Wie viele es wirklich sind, ist schwer zu sagen. Die Aktivisten verteilen sich nach dem Demonstrationszug auf eine große, schwer überschaubare Fläche zwischen Alter Oper und EZB.

blu-news

Mehr Party als Protest: Blockupy am Samstag

Apropos Aktivisten: Die meisten derer, die nun die Grünflächen in den Wallanlagen „blockieren“, sind jung. Sehr jung. Geschätzte zwei Drittel dürften unter 30 Jahre alt sein. Das, was man mit viel Wohlwollen als politische Demonstration bezeichnen kann, konzentriert sich auf einen Platz vor einer Bühne nahe der EZB. Und selbst dort mischt sich politischer Protest mit etwas, das Frankfurts berühmtester Techno-DJ Sven Väth einst trefflich mit „Feierei“ beschrieb. Dieser Protest ist skurril: Eine Rockband stimmt zum Ende ihres Auftritts den Slogan der Veranstaltung an: „A-, Anti-, Antikapitalististen, A-, Anti-, Antikapitalististen.“ Das ganze freilich im Takt, die Menschenmenge vor der Bühne tanzt und grölt mit. Danach übernimmt eine junge Frau das Mikrofon und bemüht sich, eine Rede zu halten. Ihr Gestotter klappert in wenigen Minuten die wichtigsten Phrasen der antikapitalistischen Bewegung ab. Es ist von „gerechterer Umverteilung“ und „sozialer Gerechtigkeit“ die Rede. Es wird ein „ungerechtes System“ beklagt und ein „gerechteres System“ gefordert. Man wolle eine „neue Weltordnung“ begründen, getragen von „internationaler Solidarität“. „Die Reichen“ würden „immer reicher“, „die Armen immer ärmer“. Und ohnehin: An allem Übel der Welt sei freilich „der Kapitalismus“ schuld, allen voran verkörpert durch „die Banken“.

Willkommen im Tal der Ahnungslosen

Der wahre Geist von Blockupy: Eine Kampfansage an Freie Marktwirtschaft und Demokratie...

Die Banken, das Lieblingsfeindbild der Linken. In Gesprächen mit Aktivisten wird deutlich, wie ökonomisch unkundig diese Bewegung ist – und wie extremistisch ihre Forderungen tatsächlich sind. Banken sollen vergesellschaftet, der „Kapitalismus“ abgeschafft und eine „gerechtere“, sprich: sozialistische Wirtschaftsform eingeführt werden. Darum geht es hier im Kern: Es ist der Geist von Karl Marx, der an diesem Tag das Frankfurter Bankenviertel beschmutzt. Und mit ihm die Geister von Lenin, Stalin und Mao. Es ist purer Extremismus. Es ist der Ruf einer politisch und ökonomisch missgebildeten Bewegung nach der Diktatur des Proletariats. Und es ist bezeichnend, dass im Namen von „Demokratie“ und „Freiheit“ nicht mehr und nicht weniger als die Einführung einer Diktatur gefordert wird.

Dessen ist sich das Gros der Veranstaltungsteilnehmer gar nicht bewusst. Das ist das wirklich Erschreckende. Da wird im Namen des Antikapitalistismus gefordert, Pleitebanken dürften nicht gerettet werden. Dass genau das eine Regel des Kapitalismus, sprich: der Marktwirtschaft, ist, dass in einem marktwirtschaftlichen System Banken und Staaten eben nicht gerettet werden dürften, übersteigt bereits die ökonomische Kompetenz der überwältigenden Mehrheit der Demonstrationsteilnehmer. Hier glaubt allen Ernstes eine Bewegung, die sich schon in ihren simpelsten Phrasen unentwegt selbst widerspricht, nicht mehr und nicht weniger als ein besseres Wirtschaftssystem zu kennen. Wie grenzenlos anmaßend, wie außerordentlich lächerlich. Willkommen im Tal der Ahnungslosen.

...sowie das klare Bekenntnis zu Marxismus, Sozialismus und Kommunismus.

Das klingt hart, doch genau das beschreibt den Zustand dieser Demonstration, die in Wahrheit gar keine ist. Das Gros der Demonstrationsteilnehmer hat sich in den Grünanlagen niedergelassen. Man trinkt Bier und Schnapps, man raucht Gras und Haschisch, und wer weiß, was noch. Blockiert wird hier nur eines: der eigene Verstand.

Nicht das einzige Übel

Die Szenerie weckt Erinnerungen an die Loveparade Ende der 90er Jahre, als sich Hunderttausende Jugendliche auf ähnliche Weise im Berliner Tiergarten „breit“ machten. Damals demonstrierte man für nicht weniger als den Weltfrieden. Das war zwar irgendwo vergleichbar lächerlich wie Blockupy, doch wenigstens war man ehrlich. Man faselte nicht von Wirtschaftssystemen, die man nicht verstand. Man beließ es beim Weltfrieden und begnügte sich damit, diesen auf exzessive Weise vorzuleben und vorzutanzen. Irgendwann verlor die Loveparade dann ihren Status als Demonstration. Das war zwar ärgerlich für die Veranstalter, aber aus rechtlicher Perspektive richtig und notwendig. Wenn eine Party mit einer Million Menschen, und nichts anderes war die Loveparade, schon als Demonstration durch ginge, könnte man schließlich so ziemlich alles zur Demonstration verklären.

blu-News

Die Hauptbühne vor der EZB: Es wirkt eher wie ein Musikfestival

Das ist auch mit Blick auf Blockupy ein wesentlicher Faktor. Die Szenerie in Frankfurt am Samstag führt vor, wie gut und richtig die Verbote für die anderen Tage war. Nicht nur, weil auf diesem Wege Blockaden und Ausschreitungen verhindert werden konnten. Das freilich war das große Übel, das Frankfurt erspart blieb. Es war aber nicht das einzige Übel, das höchstrichterlich untersagt wurde.

Schon am Mittwoch sollte ein „Rave against the System“, also eine kleine Loveparade, durch die Frankfurter Innenstadt ziehen. Für den Donnerstag war ein großes Konzert für Zehntausende Menschen geplant, mitten im Frankfurter Bankenviertel. Es spricht nichts gegen Techno-Umzüge und Konzerte, aber die Frage muss doch erlaubt sein, was das noch mit politischem Protest zu tun haben soll.

Nichts weiter als ideologischer Seelenfang

blu-news

Ebenfalls ein typisches Bild: Hohle Phrasen auf Plakaten

In Wahrheit dürfte man sich im linken Lager vor allem deswegen über die Verbote geärgert haben, weil damit auch diese Veranstaltungen verhindert wurden. Veranstaltungen, die nichts mit konkreter Politik zu tun haben, die aber in einer Sache sehr wohl politisch sind: Weil sie sich der Jugendkultur bedienen, um neue potenzielle Unterstützer zu werben. Das ist nichts anderes als ideologischer Seelenfang: Bei Freibier und Grasjoints wird den Unkundigen geradezu beiläufig eine neue Weltordnung versprochen. Ein System, das „Feierei“ vermeintlich zum Grundrecht erhebt und sich mit den Versprechungen grenzenloser Freiheit und unermesslichen Wohlstands ohne Arbeit schmückt. Gerade in diesen Kreisen fallen solche Verheißungen auf fruchtbaren Boden. Das Gros der Jugend ist an den Schulen von 68er-Lehrern bis ins Unendliche ideologisiert, gleichwohl bis ins Bodenlose uninformiert, insbesondere wenn es um wirtschaftliche Zusammenhänge geht. Und gerade diejenigen unter den Jugendlichen, die Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften studieren, gelten in linken Kreisen vornehmlich als Spießer und als Streber, sind „uncoole Spaßbremsen und Langweiler“.

Was auf den ersten Blick wie große Ironie erscheint, ist auf den zweiten Blick hochgradig gefährlich. Denn die Unwissenheit der Masse wird von einigen kühnen Strategen in Politik, Medien, und im Übrigen auch in der Wirtschaft, für ganz andere Zwecke instrumentalisiert. Es geht am Samstag in Frankfurt zu keinem Zeitpunkt um berechtigte Kritik an gewissen Auswüchsen im Finanzsystem. Und schon gar nicht geht es darum, Lösungswege aufzuzeigen. Wer anspruchsvolle, gleichwohl differenzierte Aussagen sucht, wird hier nicht fündig. Dazu fehlt dieser Bewegung die Kompetenz.

Eine beängstigende politische Einfalt

blu-news

Jugendkultur meets Sozialimus: Ein Hauch von Loveperade in den Frankfurter Wallanlagen, angereichert mit antikapitalistischen Phrasen und allerlei verfassungsfeindlichen Parolen

Hier geht es vor allem um eins: Um Macht. Um Machtgewinn, um genau zu sein. Und zwar im Namen einer Ideologie, die ihre hässliche Fratze in der Geschichte des 20. Jahrhunderts zur Genüge gezeigt hat. Das ist die Wahrheit über Blockupy, über die „antikapitalistische Bewegung“. Sie ist kommunistisch durch und durch. Und sie erfreut sich der Tatsache, dass niemand im Tal der Ahnungslosen das Wissen und die Kompetenz hat, die skandierten Forderungen der Rädelsführer konsequent zu Ende zu denken.

Wer Eigentum abschaffen will, muss enteignen. Wer die Marktwirtschaft (gleich: „den Kapitalismus“) abschaffen will, will die Freiheit der Menschen abschaffen, selbst miteinander zu wirtschaften. Wer an diese Stelle eine sozialistische Planwirtschaft setzen will, muss die notwendigen Machtstrukturen schaffen. Eine Planwirtschaft kann nur funktionieren, wenn es jemanden gibt, der plant. Der Sozialismus kann nur funktionieren, wenn den Menschen die Möglichkeit entzogen wird, ihn auf demokratischem Wege wieder abzuwählen. Blockupy ist eine Demonstration für eine Diktatur, eine Demonstration für einen Totalitarismus, und damit eine Demonstration gegen Freiheit und Demokratie. Und bezeichnenderweise ist sich die Mehrzahl der Anwesenden dessen nicht einmal bewusst. Hinter der Fassade der bunten Vielfalt verbirgt sich eine beängstigende politische Einfalt. Es muss einem Angst und Bange werden vor der Zeit, wenn diese Generation nach politischer Macht strebt.

Was bleibt, was Mut macht, ist die Tatsache, dass seit Jahrzehnten in jeder Generation viele Jugendliche den Verheißungen des Sozialismus erlegen sind. Mit zunehmendem Alter reifen Menschen und Persönlichkeiten an der Realität, werden von ihr genötigt zu erkennen, dass die Dinge komplizierter sind, als es die extremistischen Rädelsführer der radikalen Linken (oder der radikalen Rechten) propagieren. Doch gibt es leider keine Garantie, dass dies auch in Zukunft so sein wird.

Zynischer geht es eigentlich kaum

blu-news

Ein ARD-Reporter hat offenbar keine Scheu, seine politische Gesinnung zur Schau zu tragen: Links am Arm trägt der Mann das Symbol der Piraten-Partei

Vor einigen Jahrzehnten zeigte sich auf der Rückseite der innerdeutschen Mauer höchst eindrucksvoll, was Sozialismus wirklich bedeutet. Freiheit, Pluralismus und Gerechtigkeit gab es dort nicht. Selbst die Jugendkultur, der sich heute die Linke zu bedienen versucht, ist ein Produkt des Westens, ein Produkt der Freiheit, auch und insbesondere der wirtschaftlichen Freiheit (sprich: der Freien Marktwirtschaft). Der Wegfall des ostdeutschen Mahnmals, gleichwohl die immense Verklärung der ostdeutschen Geschichte durch linke Lehrer, Medienmacher und Politiker, hat jedoch zur Folge, dass sich die teuflische Idee des Sozialismus einer beängstigenden Renaissance erfreut. Wie seinerzeit, in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, wächst diese Idee und wuchert geradezu auf dem intellektuellen Misthaufen der Gesellschaft. Sie wird verkündet im Namen derer, die sich als Verlierer fühlen, die im bestehenden System gescheitert sind und dafür nicht ihr eigenes Versagen, sondern eben das System verantwortlich machen. In den Ständegesellschaften der frühen Neuzeit war die Benachteiligung ganzer Bevölkerungsschichten und die Herrschaft einer kleinen Kaste freilich der Realzustand. Dass sich dagegen Widerstand regte, der in Sozialismus und Liberalismus politische Kanäle entwickelte, ist mehr als verständlich.

Anders liegen die Dinge heutzutage: Wer die Welt bereist hat, wird feststellen, dass nicht einmal ein Zehntel der Weltbevölkerung auch nur ansatzweise so sehr in den Genuss von Frieden, Freiheit, Wohlstand und Gerechtigkeit kommt, wie die Menschen in Deutschland. Oder, um es überspitzt zu formulieren: Milliarden Erdenbewohner wären froh und dankbar, wenn es ihnen so gut ginge wie einem Hartz4-Empfänger hierzulande. Das ist keinesfalls zynisch, sondern schlicht und ergreifend die Realität. Wirklich zynisch ist derweil, dass am Samstag in Frankfurt Tausende Menschen die Freiheit dieses Systems dazu missbrauchten, wissentlich oder unwissentlich für jenes System zu demonstrieren, dass den Osten Deutschlands in einen vier Jahrzehnte währenden ökonomischen und politischen Abgrund geführt hat. Zynischer geht es eigentlich kaum.

Oder doch? Ein Blick in die Frankfurter Rundschau genügt, sich eines besseren zu belehren: Doch, es geht noch zynischer. „Blockupy gewinnt“, titelte die FR bereits am Samstag. Und als „peinlich für Frankfurt“ bezeichnet das Blatt den Polizeieinsatz am Sonntag. Damit hat sich die ultralinke FR, deren Redaktion bis weit in die linksextreme Szene Frankfurts hinein vernetzt ist, gänzlich als einseitig berichtendes Medium entlarvt. Aus dem einstigen Sprachrohr der deutschen Sozialdemokratie ist in einer zunehmend nach Links verrückten Gesellschaft konsequenterweise eine führende Propagandaschrift des Sozialismus geworden.

Blockupy Linksextremismus!“

Der wahre Grund, warum es keine Ausschreitungen gab: Banken wie hier die Zentrale der Deutschen Bank waren massiv gesichert, die geplanten Angriffe der Linksextremen im Keim erstickt. "Blockupy Linksextremismus!"

Die Wahrheit ist das genaue Gegenteil: In Frankfurt hat sich der Rechtsstaat gegen seine Feinde erhoben. Den linken Extremisten wurde zugestanden, was eine Demokratie auch ihren Feinden zugestehen muss: Das Recht, zu demonstrieren. Mehr nicht. Und das war auch gut so. Die Mehrheit der Frankfurter Bürger hat es genossen, dass die Stadt am Donnerstag und am Freitag ihnen gehörte, und nicht einer Horde weltbildlich verirrter, ökonomisch missgebildeter, politisch überheblicher Aktivisten, die allen Ernstes glauben, in ihrer eklatanten Unwissenheit auf den heiligen Gral der Wirtschaftswissenschaft gestoßen zu sein. Die Vorführung dieser Lächerlichkeit begrenzte sich auf den Samstag. Das war auch mehr als genug des scheinbar Guten.

Geradezu bezeichnend ist, wie nun linke Politiker und Medienmacher, allen voran in ebenjener Frankfurter Rundschau, versuchen, aus dem Umstand, dass alles friedlich blieb, das Argument zu konstruieren, die Sicherheitsmaßnahmen seien übertrieben gewesen. Auch hier ist das genaue Gegenteil der Fall: Nur wegen dieser Sicherheitsmaßnahmen blieb es friedlich, weil potenzielle Gewalttäter an den ersten beiden Tagen bereits festgenommen oder gar nicht erst in die Stadt gelassen wurden. Und weil die Polizei die angekündigten Ziele der Ausschreitungen so massiv sicherte, dass jede Bestrebung zu Randale und Gewalt im Keim erstickt wurde. Das tatsächliche Kredo dieser Tage in Frankfurt lautete: „Blockupy Linksextremismus!“ Damit einher ging ein Sieg für den Rechtsstaat, ein Sieg im Namen des Volkes! Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

(Alle Bilder: blu-News)

Share

About Author

Marco Pino

(28) Readers Comments

  1. die Kosten für den Einsatz der 5.000 Polizisten, nebst dem Produktionsausfall einiger Betriebe, welche ihre MA vorzeitig nach Hause schickten, den Dreck und alles andere bitte postwendend bei der Linkspartei, der FR, dem Spiegel, der SZ und Taz mit juristischen Mitteln einfordern.

  2. Liebe blu-News Redaktion,
    ich danke für diesen umfangreichen und interessanten Bericht. Man wäre geneigt, es nicht zu glauben, wenn man es mit der Berichterstattung in anderen Medien vergleicht. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte und bestätigen das Geschriebene. Besonders erschreckend finde ich, wie sich hier die üble Ideologie des Kommunismus inmitten unseres freien Landes ausbreitet. Marco Pino hat wohl leider recht, wenn er feststellt, dass ausgesprochene Dummheit den Siegeszug des Kommunismus damals begründet hat, und er sich dies nun zu wiederholen droht. Wollen wir hoffen, dass er sich irrt. Wollen wir hoffen, dass die Werte von Freiheit, Demokratie und Humanismus dieses mal über die verheerende Moral der Dummen obsiegen werden.

    Ich bin alt. Aber ich drücke die Daumen. Ich möchte nicht, dass zukünftige Generationen sehen müssen, was ich sehen musste. Es ist so traurig.

    Uns geht es so gut in diesem Land. Und die Jugend wählt ihre eigenen Henker. Ein Trauerspiel.

    Wahrlich, ein Trauerspiel.

    Grüsse, Walter von L.

  3. Die Gewinner sind hier eindeutig Blocupy.
    Sie haben dafür gesorgt, daß die Polizei in einer Art und Weise blockiert hat wie sie es nie geschafft hätten.

    Zudem hat der angebliche Rechtsstaat sein wahres Gesicht gezeigt.
    Es wurden wahllos alle Busse angehalten die in die Stadt wollten und alle wurden in einer Art und Weise wieder weggeschickt die 2 Tage davor schon einmal zurückgenommen werden musste.
    Mit Rechtsstaatlichkeit hat das nichts zu tun.

    Die Kirsche auf der Torte ist natürlich die Show die hier abgezogen wird.
    Phrasen wie:

    Es ist aber ein jeder Demokrat dazu verpflichtet, diese Bewegung zu verteidigen, wenn ihr das Grundrecht auf Meinungsfreiheit aberkannt werden soll. In diesem Punkt gilt, frei nach Voltaire: Ich mag verdammen, wen ihr in eure Vorstände gewählt habt, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass ihr trotzdem eure Meinung sagen dürft!

    http://www.blu-news.org/2012/05/05/freiheit-statt-islam/

    …kehren sich einfach um wenn es den Lenkern der islam”kritischen” Meinungsmache nicht passt.

    Danke ;)

  4. Liebe Michelle,

    normalerweise ist es mir ja zu blöd, noch mit Dir zu diskutieren, aber in dieser Sache mache ich gerne eine Ausnahme. Zu dem obigen Zitat, das Du gepostest hast, das von mir stammt, stehe ich 100%ig. Genau so nachzulesen hier auf blu-News, in zahlreichen Artikeln, sowohl zur Pro-Bewegung, wie auch zu Blockupy. Im übrigen auch in diesem artikel, den Du sicher gar nicht gelesen hast.

    Jeder in diesem Land hat das Recht, seine Meinung zu sagen und zu demonstrieren, auch wenn es sich – wie bei Blockupy – um sozialistische Verfassungsfeinde handelt. Genau das, wie gesagt, kann man hier in mehreren Artikeln genau so nachlesen.

    Ein Recht, vier Tage lang eine Stadt zu blockieren, ein Recht, Rave-Umzüge zu veranstalten, ein Recht, ohne Sicherheitskonzept oder Infrastruktur ein Konzert für zehntausende mitten in einer Stadt auszutragen, gar das Recht, Unternehmenszentralen zu attackieren, ÖPNV still zu legen oder sonstwie die Bürger einer Stadt zu tyrannisieren, gibt es jedoch nicht, und das lässt sich aus dem Recht auf Demonstrationsfreiheit auch nicht ableiten. Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und die Luft anhalten bis du rot anläufst.

    Die Stadt hat das Verboten, was mit demonstrationsfreiheit nichts zu tun hat. Und sie hat das erlaubt, was freilich erlaubt werden muss: Eine Demonstration. Nicht mehr, nicht weniger. Und genau das haben die Gerichte bis zum BVG bestätigt. Und genau das finde ich richtig.

    Und genau deswegen war es ein Sieg des Rechtsstaats über seine Feinde. Weil ein demokratischer Staat die Größe hat, auch Demonstrationen gegen seine Grundfeste zu erlauben, egal ob es NPD-Aktivisten oder Blockupy-Aktivisten sind. Er muss diesem Gesocks aber keine Privilegien einräumen.

    Im Gegensatz zu Dir sehe ich das neutral. Im Gegensatz zu Dir gestehe ich allen zu, zu demonstrieren, und niemanden, zu randalieren.

    Im Gegensatz zu Dir bin ich überzeugter Demokrat. Und was mich gut schlafen, ja geradezu lachen lässt, ist die Gewissheit, dass sollten sich linksextreme Kiddies wie Du politisch durchsetzen, ihr die ersten sein werdet, die es bereuen. Denn im Sozialismus hat es sich ausgefeiert, ausgequasselt und ausdemonstriert. Dann ist spätestens Schluss mit lustig.

    Aber vielleicht muss es ja auch so sein. Wer das demokratische Zuckerbrot nicht zu schätzen weiß, soll eben die sozialistische Peitsche spüren. Der Lacher ist, so oder so, auf meiner Seite.

    Gut Nacht.

  5. Deine “Beiträge” sind so voller Polemik und Falschinformationen, daß ich es tatsächlich nicht mehr schaffe sie gänzlich zu lesen. Ich “fastreade” über deine Absätze die aus Sätzen bestehen die du immer und immer wieder verwendest(auch innerhalb eines Beitrags!). Ich nehme an dir ist das noch nie aufgefallen weil du sie wahrscheinlich selbst nicht liest. Durch so eine Ansammlung von Phrasen kämpft sich hier kaum einer, falls dir das auch nicht aufgefallen ist. Die meisten Kommentare die du hier auf diese ausufernden Predigten bekommst sind die üblichen Kopfnicker-Kommentare die zu jedem Beitrag passen.

    Schon dieser Kommentar reicht aber eigentlich um jedem hier unbeteiligten entweder zum Lachen oder Weinen zu bringen.
    Es klingt schon fast so als würdest du dich wieder um einen Job bei PI bemühen.
    Während der Rest der Autoren noch versucht ein Niveau zu wahren kommen von dir immer wieder irgendwelche Ausfälle. Was ist den los? Hat dich da so getroffen? Tut dir das so weh, daß diese “sozialistischen Verfassungsfeinde” (;)) so viel mehr Rückhalt bei den Bürgern haben als du und dein Gesindel? Hat es so weh getan, daß es keine Krawalle gab OBWOHL der schwarze Block es hin geschafft hatte (komm bitte erzähl mir von dem Feuerwerk-Anschlag)? Alle deine Prognosen waren durchgehend falsch. Es war alles Blödsinn und weil es so offensichtlich passiert ist, kannst du nicht aufhören deine Pamphlete zu verfassen die dermaßen mit Polemik geladen sind, daß Kewil die Dinger eigentlich 1:1 übernehmen müsste?

    Ein Recht, vier Tage lang eine Stadt zu blockieren, ein Recht, Rave-Umzüge zu veranstalten, ein Recht, ohne Sicherheitskonzept oder Infrastruktur ein Konzert für zehntausende mitten in einer Stadt auszutragen, gar das Recht, Unternehmenszentralen zu attackieren, ÖPNV still zu legen oder sonstwie die Bürger einer Stadt zu tyrannisieren,</cite

    Du scheinst es in deiner Wut nicht mitbekommen zu haben aber:
    Die Demo/Rave (der KEIN Umzug sein sollte) war schon genehmigt. Es gab zwischen der Genehmigung die vom Verfassungsrecht gedeckt ist und der Absage nichts was die Absage rechtfertigen würde. Nichts ist dazwischen passiert. Es war eine rein politische Entscheidung zweier Parteien denen der Arsch auf Grundeis geht. Schaut man sich an in welcher Weise Verbote ausgesprochen und weide rzurückgenommen wurden (Platzverweise z.B.), scheint es eher so als wäre Boris Rhein (der selber tief in der Scheiße steckt: Hells Angels, Untersuchungsausschuss zur Polizeichef-Affäre. Wie schön wäre da die Flucht ins Amt gewesen?) genauso panisch gewesen wie du.

    Dieses Verbot war es auch erst welches dazu geführt hat, daß sich die Leute vom eigentlich festgelegtem Ort vor der EZB fortbewegen mussten. Deswegen sind sie Kreuz und quer durch die Stadt gelaufen. Wäre die genehmigte Demo/Rave genehmigt worden, wären die alle schön im Park vor der EZB geblieben.

    Unternehmenszentralen zu attackieren
    Niemand wurde “attackiert”. Niemand sollte “attackiert” werden? Was soll das Theater?

    Es sollte ja auch kein Konzert in dem Sinne in dem du dir das anscheinend vorstellst. Da sollte zu den Leuten die eh schon da waren Musik laufen. Wenn du auch nur einen Hauch einer Ahnung von Deeskalationstechniken hättest, wäre dir klar, daß tanzende Demonstranten, friedliche Demonstranten sind. Es sei den es läuft Faschopunk. Nicht wahr?
    Die gleiche Musik wurde natürlich noch immer gespielt aber statt an einer Stelle wo kaum Menschen wohnen, nämlich vor der EZB, überall in der Innenstadt. Good Job.

    Blockupy hat nicht den ÖPVN lahm gelegt. Das war die Polizei. “Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und die Luft anhalten bis du rot anläufst.”, deine Aussage wird da nicht wahrer.

    Die Stadt sprach ein “allgemeines Versammlungsverbot” aus. Das ist gegen das Grundgesetz/Versammlungsrecht und nicht gerechtfertigt gewesen “Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und die Luft anhalten bis du rot anläufst”, es wird aber dadurch nicht rechtmäßiger. Hier wurde einfach nur eine Demo verboten weil eine andere die vor Monaten statt gefunden hat und sich aus anderen Leuten zusammensetze aus dem Ruder gelaufen ist.

    Deswegen bist du hier der Freund der Verfassungsfeinde weil diese und der passende Innenministeraffe ein Problem mit deinen Gegnern (oder wie du sie wutschnaubend “Gesocks” nennst) hat. Aber das sind wir ja von “liberalen” gewohnt. Wie die Fähnchen im Winde…

    sollten sich linksextreme Kiddies wie Du politisch durchsetzen

    Oh diese Wut :D
    Du kennst mich nicht Party Pino. Also spar dir diese Unterstellungen.

    Denn im Sozialismus hat es sich…

    Hast du nicht eigentlich eine Frau oder Freundin die da mal drauf schauen was du zusammentextest? Ich meine, schau dir das mal an. Du driftest total weg.
    wtf Sozialismus? :D

    Im Gegensatz zu Dir sehe ich das neutral
    ROFL. Hammer!
    ymmd :D

  6. Sehr guter Artikel.
    Etwas lang, daher einfach: 100% Zustimmung.

  7. Diese Kritik ist sehr persönlich. Damit will ich sagen, sie sagt sehr viel über Sie persönlich aus. Über Herrn Pino sagt sie sehr wenig aus, außer daß es ihm gelungen ist, Salz auf Ihre Wunden zu streuen, denn Sie merken, daß er recht hat.

    Haben Sie mal überlegt, füt welch kriegerisches Volk Sie hier die Fahne hochhalten? Eine Organisation, die sich Attac nennt, tut das in der Absicht, Leute anzuziehen, die genau das wollen: Angreifen. Eine Veranstaltung, die sich “Occupy”oder gar “Blockupy” nennt, tut das ebenfalls in der Absicht, Leute anzuziehen, die genau das wollen: Besetzen und Belagern. Wer ankündigt zu kommen, um anzugreifen, zu besetzen und zu belagern, wird sich nicht ernsthaft wundern, wenn ihn die Hausherren vor die Tür setzen.

    Die Ausrede, man wolle ja auch ein ganz kleines bißchen demonstrieren, werden Sie längst selbst nicht mehr ernst nehmen können.

  8. Jede Demo blockiert irgendwas.
    Das haben Demos so an sich.
    Würde man eine Demo in einem Hinterhof abziehen, würde es niemanden interessieren.
    Da muss man schon da hin gehen wo die Leute sitzen gegen die man protestiert.
    Bei PRO schien euch allem das noch verständlich. Hier plötzlich nicht mehr.

    Ich habe auch nie behauptet irgendwie PRO-ATTAC zu sein oder ähnliches.
    Ich wiederhole nochmal die Aussage von MP:

    Es ist aber ein jeder Demokrat dazu verpflichtet, diese Bewegung zu verteidigen, wenn ihr das Grundrecht auf Meinungsfreiheit aberkannt werden soll. In diesem Punkt gilt, frei nach Voltaire: Ich mag verdammen, wen ihr in eure Vorstände gewählt habt, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass ihr trotzdem eure Meinung sagen dürft!

    http://www.blu-news.org/2012/05/05/freiheit-statt-islam/

    Das ist auch alles.

    Polemik wie “kriegerisches Volk”, “Gesocks” oder “sozialistische Verfassungsfeinde” zeigen, daß es besonders dem Autor und anscheinend auch Ihnen weh tut, daß diese Menschen so viel Mehr Rückhalt haben als Sie. Sie sind vollkommen unnötig. Man könnte sie auch weglassen um tatsächlich “neutral” zu wirken wie MP es sagt. Sie tun das aber alle nicht. Sie überziehen. beleidigen und dramatisieren.
    Das zeugt weder von Reife noch von der nötigen Distanz die man bräuchte um ein tatsächlich neutrales (oder wie das “U” in BLU “Unabhängiges”) Bild zu liefern.
    Das was wir oben haben ist pure Polemik. Gefärbt durch die Persönlichkeit des Autors. Daher ist meine Kritik genauso persönlich. (Es ist zudem auch eine Antwort auf den persönlichen Kommentar von MP oben).

  9. @Michelle
    Sie wiederholen den “Fehler”, Meinungsäußerung und Demonstration mit Angriffen, Besetzungen und Belagerungen gleichzusetzen. Ich wäre naiv anzunehmen, es wäre ein Denkfehler. Es ist eine Masche, es ist Absicht.

    Die von den Veranstaltern verwendeten aggressiven und kriegerischen Selbstbezeichnungen ins Deutsche zu übersetzen, ist keine Dramatisierung. Die Übersetzung zeigt nur noch etwas deutlicher, mit wem wir es hier zu tun haben. Nochmals: Sie kennen Frischs “Biedermann und die Brandstifter”?

    Der Rückhalt, den diese Leute medial und in Teilen der Bevölkerung genießen, tut tatsächlich weh. Dieser Schmerz ist ein wichtiger Existenzgrund für dieses Magazin.

  10. Ach Michelle,

    Du machst Dich einfach nur noch lächerlich. Ich war auf der Veranstaltung am Samstag, ich hab mir das lächerliche Treiben angeschaut. Eine Demo, veranstaltet u.a. von der Linkspartei, wo überall bizarre Gruppen wie marx21 Seelenfang betreiben, hat natürlich gaaaaaar nüüüüüscht mit Sozialismus zu tun. lol

    Steh doch wenigstens dazu. Mir ist egal, ob einer oder eintausend oder einhunderttausend; falsch bleibt die Ideologie trotzdem.

    Und falsch ist so ziemlich alles, was Du noch geschrieben hast.

    Wir halten fest:

    – Das Verwaltungsgericht FFM, der Verwaltungsgerichtshof Kassel und das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe haben die Verbote für die anderen Tage bestätigt. MICHELLE sagt, die Verbote waren illegal. Putzich.

    – Hunderte Demonstranten wurden schon am DO und am FR festgenommen oder gar nicht in die Stadt gelassen. Alle Banken und Unternehmen waren Poizeilich gesichert. Deswegen blieb es friedlich. MICHELLE sagt, es blieb freidlich, weil Linksextreme grundsätzlich so friedlich sind. Putzich.

    – Ich war am DO, am FR und am SA in Frankfurt. Keine Ubahn war blockiert, nur ein paar Stationen im Bankenviertel gesperrt. Es gab hier und da größeres Verkehrsaufkommen, aber selbst mit dem Auto kam man gut vorwärts (vom temporären Ausnahmen wie zB der Sperrung A648 aufgrund einem ILLEGALEN Demoversusch an der messe sowie der kompletten Sicherung der EZB mal abgesehen). Nur am SA war innerhalb des Anlagenrings für den Verkehr gesperrt, was aber wohl kaum vermeidbar war. MICHELLE meint: Die Polizei hat Frankfurt blockiert. Putzich.

    – Am DO und am FR waren wie immer tausende Menschen in der Stadt. Soidarisierung mit Blockupy habe ich nirgendwo gesehen. 2 Millionen Menschen wohnen im Grossraum FFM, 6 Millionen in ganz RheinMain. 20.000 waren bei Blockupy, davon ein großteil von Außerhalb und aus ganz Europa angekarrt (viele Spanier, viele Italiener, sagt übrigens auch die FR). Die Reden waren durchweg sozialistisch bis kommunistisch, das, was man im entferntesten und mit viel wohlwollen als politischen Ansatz deuten könnte, ist offen linksextrem und – wie der name schon sagt – antikapitalistisch. 2,5 Prozent haben in NRW die kommunistische Linkspartei gewählt. Nicht mal 1 Prozent der Bürger aus dem Ballungsraum FFM war bei der Blockupy-Demo. MICHELLE meint, dass eine “Mehrheit” der Bevölkerung hinter dieser Bewegung aus überwiegend bekifften Neo-Marxisten steht. Putzich.

    – Im Netz wurde auf Seiten wie Indymedia und Co zu Gewalt aufgerufen und “Blockaden” ganzer Unternehmen, Ubahnhöfe, etc pp angekündigt. Alles mit dem Ziel Frankfurt vier tagelang “lahm zu legen”. (Siehe dazu die umfangreiche Dokumentation der Freien Wähler, Antrag im Römer mit zahlreichen Beweisen). MICHELLE meint, bei Blockupy sollte niemand blockiert (oder attackiert) werden. Putzich.

    So viel zur Sache. Dein Beitrag führt nur einmal mehr vor, wes Geistes Kind Du bist. Und dass Du lügst, bis sich die Balken biegen.

    Deine persönlichen Anfeindungen kannst Du Dir in die Haare schmieren. Du kennst mich übrigens auch nicht, und das ist auch verdammt gut so. Wäre doch viel zu schade, wenn jemand den Haufen Legosteine, den Du Dein Weltbild nennst, zum Einsturz bringen würde…

    LG

  11. @Thomas Frieling:

    Ich frage zum wiederholten mal: was den für Angriffe?
    Es gab keine Angriffe. Es ist auch nicht so als hätte Blocupy Angriffe angesagt oder angemeldet.
    Es ist auch nicht so als hätte Herr Rhein mit einer Glaskugel da gesessen und Angriffe gesehen.

    Wie ich oben schon sagte: Demonstrationen blockieren. Das haben Demonstrationen so an sich. Früher nannte man das auch Sitzstreik oder SitzBLOCKADE.
    Es ist einfach lächerlich Verfassungsbruch mit dem Namen “Blockupy” zu rechtfertigen. Ich finde es schon traurig, daß sogar Sie auf diesen Zug von MP aufgesprungen sind.

    Es ist auch eine Tatsache, daß der Schwarze Block es zur Demo geschafft hat (wie ich schon mal ungeachteter Wiese sagte). Sie waren da (Wahrscheinlich sind sie mit dem Zug gekommen…Da wurden Leute nicht zurückgeschickt). Sie haben sogar einen Feuerwerkskörper abgefeuert! Diese Terroristen! Das muss ja in Ihren Augen schon reichen als Grund um Verfassungsrecht zu ignorieren. Welch Wahnwitz.

    Das gleiche gilt für mich wenn ich die Texte hier lese @Denkfehler. Jedoch muss man sich keine große Mühe geben. Die Polemik spricht für sich.

  12. Es ist unglaublich.

    MICHELLE, DU LÜGST WIE GEDRUCKT. Und das lassen wir hier so nicht stehen.

    – Ein ähnliches Bündnis hat am 31. März in Frankfurt randaliert!
    – Es gab Gewaltankündigen im Netz zur Genüge! (Dokumentiert und bewiesen durch die FW-FFM, später auch durch die Polizei vor Gericht)
    – Das Bundesverfassungsgericht hat die Verbote bestätigt, die in keinster Weise unangemessene Einschnitte in Freiheitsrechte waren! Es gibt nämlich entgegen Deiner beschränkten Wahrnehmung auch noch andere Menschen, die ebenfalls Grundrechte haben! Also hat ein Gericht abzuwägen, und dass eine viertäge Blockade-Demo des “guten” zu viel ist, sollte zumindest jedem normal denkenden Menschen einleuchten!

    Abgesehen davon, da Du hier schon in Deiner grenzenlosen Einseitigkeit und Unwissenheit das Verfassungsrecht bemühst, sage ich Dir, was ich auch einem gewissen PI-Autoren schon mal zu erklären versucht habe:

    “Artikel 18, GG

    Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen.”

    BLOCKUPY war eine Demonstration FÜR den ideologischen Irrsinn des Sozialismus / Kommunismus und folglich eine Demonstration GEGEN die freiheitlich-demokratische Grundordnung, gegen die Verfassung dieses Landes (was dort übrigens auch offen so gesagt wurde von Rednern!). Damit wäre es THEORETISCH sogar möglich gewesen, nach Art18 GG den gesamten extremistischen Schwachsinn zu VERBIETEN.

    Das BVG hat hier abgewogen und – wie ich finde völlig zurecht – einer offenkundig verfassungsfeindlichen Bewegung das Recht eingeräumt, einen Tag zu demonstrieren. Das Verbots des ganzen Rämmidämmis drumherum hat es bestätigt.

    Das war ein ausgewogenes Urteil im Sinne aller beteiligten, unter Berücksichtigung der Freiheitsrechte der Demonstrationsteilnehmer, ABER AUCH aller anderen Bürger Frankfurts, für die diese Demonstration nichts anderes war als pure Nötigung.

    Ich finde es wirklich abartig, wie sich Verfassungsfeinde, und dazu zählst scheinbar auch du, erdreisten, sich für ihr freiheits- und demokratiefeindliches Gebaren auf die Verfassung zu berufen, gegen die sich ihre politische Ideologie in letzter Konsequenz richtet.

    Glücklicherweise gibt es zB jenen Paragraf 18GG, der zeigt, dass sich unser Rechtsstaat von Leuten wie Dir und Deinem Blockupy-Anhang nicht auf der Nase herumtanzen lassen muss.

    Kurzum: Wenn Du behauptest, irgendetwas am Urteil des BVG sei unrechtmäßig gewesen, ist das schlicht und ergreifend rechtsunkundiger NONSENSE. Geh damit zur FR, da kannste mit diesem banalen Unfug Karriere machen.

  13. Um zu sehen, was geplant war, braucht nur derjenige eine Glaskugel, der mit einer Augenbinde herumläuft.

    Die Stadt sollte erklärtermaßen lahmgelegt werden. Reicht Ihnen das nicht als Angriff? Wenn Demonstrationen mal zu Verkehrsstörungen führen oder wenn Verkehrstörungen zu Demonstrationen umdefiniert werden, dann ist das eine ein Bürgerrecht mit Nebenwirkungen, das andere unverblümte Randale. Aber das wissen Sie, und sie wollen sie trotzdem, die Randale. “100%” eben, so wie es das Schild auf einem der Fotos ausweist.

  14. Zuerst:
    Ist immer süss wenn du die Form verlierst und auf Twitter-Niveau runterrutschst. ;)

    Eine Demo, veranstaltet u.a. von der Linkspartei, wo überall bizarre Gruppen wie marx21 Seelenfang betreiben, hat natürlich gaaaaaar nüüüüüscht mit Sozialismus zu tun. lol

    Jahaaa diese bösen Sozialisten die sind einfach überall und schon bald werden wir im Sozialismus leben:

    Denn im Sozialismus hat es sich ausgefeiert, ausgequasselt und ausdemonstriert.

    …ist klar Marco. ;)
    Putzich.

    - Das Verwaltungsgericht FFM, der Verwaltungsgerichtshof Kassel und das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe haben die Verbote für die anderen Tage bestätigt. MICHELLE sagt, die Verbote waren illegal. Putzich.

    Wir fassen nochmal zusammen. Am Montag (2Tage davor) verbiet Frankfurt ALLE Demonstrationen weil sie die Sicherheit nicht gewährleisten können.
    Am Mittwoch wird die Großdemo am Samstag vom VGH und Verwaltungsgericht doch genehmigt. Warum konnte man da die Sicherheit plötzlich garantieren aber an den anderen Tagen, an denen viel weniger Leute da waren nicht?
    Zudem wurden s.g. “präventive Aufenthaltsverbote” gegen die tatsächlichen Krawallmacher vom März verhängt. Macht total Sinn. Die wurden aber dann wieder zurückgenommen?!? D.h. diese Leute kamen in die Stadt und waren dabei. Jeder Zuständige wusste davon. Warum?
    Statt dessen wurden friedliche Demonstranten die sich für den Bus statt für die Bahn entschieden haben ebenfalls mit “präventive Aufenthaltsverboten”, die ja teilweise am gleichen Tag von den o.g. Gerichten als unrechtmäßig erklärt wurden, zurückgeschickt (HIER hast du dein illegal).
    Was wollte man den damit erreichen? Sollten die vorbestraften am Samstag kommen damit es auch schön viele sind wenn es zu Ärger kommt? So hätte man die ganze Bewegung in der Art und Weise kriminalisieren können. Es ist aber TROTZDEM nichts passiert. Der schwarze Block war da. Vom Gericht gewollt. Nichts ist passiert. Ende.

    MICHELLE sagt, es blieb freidlich, weil Linksextreme grundsätzlich so friedlich sind. Putzich.

    Wo hab ich das gesagt?

    In Gegensatz zu dir generalisiere ich nicht.
    Ich war auch da. Am Mittwoch und am Samstag. Ich habe keine unfriedlichen Menschen gesehen.
    Ich habe am Mittwoch (als noch nicht alles an Rechtsmitteln ausgeschöpft war) in der Mittagspause eine Gruppe von ~30 Hippies gesehen die von 5000 Polizisten umzingelt waren. Ich stand zwischen ihnen in Kleidung die meinen Status klar zum Ausdruck brachte. Du wirst es nicht glauben aber ich wurde nicht einmal Angespuckt!!
    Unfassbar oder?

    Du hast da aber sicher Beweise von Mord und Totschlag die du dir aufgehoben hast für einen abschließenden Foto-/Videobericht.

    Ich war am DO, am FR und am SA in Frankfurt. Keine Ubahn war blockiert, nur ein paar Stationen im Bankenviertel gesperrt. Es gab hier und da größeres Verkehrsaufkommen, aber selbst mit dem Auto kam man gut vorwärts…

    Also ich musste Homeoffice machen. Wegen Blocupy.
    Das Fußvolk und jeder der es sich leisten konnte, hatte an diesem Brückentag eh Urlaub.
    Deswegen fand das ganze ja auch an diesem Wochenende statt…

    Das ganze liest sich aber auch ganz anders wenn man deinen Artikel liest:

    Nur im Bankenviertel herrscht weiterhin Ausnahmezustand. Rund um die EZB wurde eine Schutzzone errichtet, es kommt keiner rein und keiner raus, der nicht einen triftigen Grund hat.

    Das ist doch genau das was sie tun wollten.
    Das Bankenviertel blockieren. Sie wollten nie etwas anderes blockieren.
    Wie ich schon sagte kamen jegliche anderen Störungen nur dadurch zu Stande, daß sich die Leute von der EZB wegbewegen mussten.

    Putzich :D

    Im Netz wurde auf Seiten wie Indymedia und Co zu Gewalt aufgerufen und “Blockaden” ganzer Unternehmen, Ubahnhöfe, etc pp angekündigt.

    Ah jetzt versteh ich.
    Es ist die übliche Islam”kritiker” Krankheit.
    Probleme mit dem Unterschied zwischen Internet und Real Life.
    Ich erinnere zum x-ten mal daran: der schwarze Block war da. Also die Leute die das gelesen oder gar geschrieben haben. Es ist dennoch nichts passiert.

    MICHELLE meint, bei Blockupy sollte niemand blockiert (oder attackiert) werden. Putzich.

    Ich sagte nicht, dass niemand blockiert werden sollte. Das Ding heisst BLOCKupy. Das was ich sagte steht bei dir in Klammern.
    Frag dich doch mal warum du so etwas nötig hast? Warum musst du meine Worte verdrehen, mir welche in den Mund legen und übertreiben? (So viel zum Thema: Lügen)
    Es liegt daran, daß dein Standpunkt so unglaublich schwach ist und es dich geradezu wahnsinnig machen muss wie ich mit dem Finger drauf zeige. Es ist so putzich wie du auch immer meinen Namen groß schreibst ;)

    Du kennst mich übrigens auch nicht, und das ist auch verdammt gut so.

    Bist du dir da SO sicher? ;)

  15. Um zu sehen, was geplant war, braucht nur derjenige eine Glaskugel, der mit einer Augenbinde herumläuft.

    Die würde ihm auch nicht viel bringen dann oder?
    Ich weiss nicht aber irgendwie macht das keinen Sinn.

    Die Stadt sollte erklärtermaßen lahmgelegt werden. Reicht Ihnen das nicht als Angriff?
    Das BANKENVIRTEL sollte erklärtermaßen “lahmgelegt” werden.

    Ich zitiere vom offizielen Aufruf:
    Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren, die EZB blockieren und die öffentlichen Plätze im Frankfurter Finanzzentrum okkupieren – wir sind BLOCKUPY!

    Oder beziehen Sie sich nun auch auf irgendwelche indymedia Kinder denen wie ich schon sagte der Zugang zur Stadt nicht verwehrt wurde.
    Warum gehen Sie den nicht darauf ein? Ich habe es sicher schon 3x erwähnt. Die waren da.
    Sie waren gewollt denn das Gericht hat ihre Aufenthaltsverbote zurückgenommen.
    Sie haben den Vorverurteilten die Zufahrt erlaubt und den anderen verboten.

  16. MICHELLE, DU LÜGST WIE GEDRUCKT.

    Meine Güte Marco. Komm doch mal runter.
    Das wird ja langsam gesundheitsgefährdend.

    - Ein ähnliches Bündnis hat am 31. März in Frankfurt randaliert!

    Wie du in deinem kläglichen Versuch oben sehen wirst: die Leute die randaliert haben wurden in die Stadt gelassen während hunderte andere “blockiert” wurden.
    So viel zu den “Ähnlichkeiten”.

    - Es gab Gewaltankündigen im Netz zur Genüge!

    Netz ≠ Realität.

    Marco bei PI sind im Kommentarbereich lauter Freaks und Leute die die NPD, Breivik etc. lieben. Du bist da Autor gewesen. Bist du somit einer von ihnen?

    Siehst du die Parallelen?
    Ich würde so einen Schwachsinn nie behaupten aber bei dir ist das natürlich etwas anderes ;)

    -….uuund zum x³-ten mal: Der schwarze Block war da. Es ist nichts passiert.

    - Das Bundesverfassungsgericht hat….

    Dazu habe ich schon oben in deinem anderen Kommentar geschrieben.
    Ich sage es dennoch nochmal weil es so schön ist:
    Das Gericht hat es zugelassen, daß die vorbestraften in die Stadt durften nachdem ihnen zuerst richtigerweise dieses verboten wurde. Statt dessen wurde dann grob gegen dieses Erlass verstoßen als ziellos Busse zurückgeschickt wurden.

    BLOCKUPY war eine Demonstration FÜR den ideologischen Irrsinn des Sozialismus / Kommunismus

    Du musst irgendwie eine andere Demo meinen. Die die ich meine nannte sich so:

    Blockupy Frankfurt!
    Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche

    Deine wird aber sicher irgendwo in einer Parallelwelt statt gefunden haben. Da bin ich mir gaanz sicher ;)

    Ich finde es wirklich abartig, wie sich Verfassungsfeinde, und dazu zählst scheinbar auch du

    Also wenn du mich aus deiner Unkenntnis heraus beleidigst, könntest du dir wenigstens die Mühe geben nicht meine eigenen Phrasen zu klauen. Das wirkt irgendwie einfallslos.

  17. Danke für das Zitat, da steht es ja.

  18. Glückwunsch! Mal wieder viel geschrieben ohne irgendwas zu sagen. Immer dieselbe Masche: Gehen Dir die Argumente aus oder bist du offenbar im Unrecht (und das passiert verdammt oft), weichst Du aus und packst im Härtefall, wenn gar nichts anderes mehr geht, die PI-Keule aus. Unter diesen Umständen noch das Wort “einfallslos” zu verwenden, setzt der Selbstdemontage die Krone auf. Sei’s drum.

    Nur so viel noch:
    Blockupy Frankfurt!
    Widerstand gegen das Spardiktat von Troika und Regierung – Für internationale Solidarität und Demokratisierung aller Lebensbereiche

    LOL

    Die NPD gibt auch vor, für Demokratie zu sein. Und die Linkspartei schwärmt vom paradoxon “demokratischen Sozialismus”. Freilich ganz im Sinne der “Deutschen Demokratischen Republik”.

    Sorry, ich war da, ich hab die Reden gehört. Wenn ihr linken Kiddies nicht kapiert, was sich hinter Floskeln wie “internationaler Solidarität” vergibt, was Sozialismus notwendigerweise bedeutet (nämlich Diktatur), tut ihr mir echt leid.

    Aber belassen wirs dabei. Du weisst das natürlich besser. Und nein, Blockupy hatte üüüübeeerhaaaupt gar nüscht mit linksextremen Bestrebungen, gar dem Sozialismus zu tun. “Demokratisierung aller Lebensbereiche”… muahahaha.

    Schönen Tag noch. Das war erstmal wieder genug verdrehte Michelle-Logik für die nächsten Wochen. Da kriegt man ja Kopfschmerzen von, bei dieser zum Himmel schreienden Verblendung.

    Also, machs jut. Hab besseres zu tun!
    LG

  19. Glückwunsch! Mal wieder viel geschrieben ohne irgendwas zu sagen. Immer dieselbe Masche: Gehen Dir die Argumente aus oder bist du offenbar im Unrecht (und das passiert verdammt oft), weichst Du aus

    Ich sagte doch du sollst nicht meine Phrasen recyclen.
    Das ist ja schrecklich.

    Ich habe btw auf deine Punkte geantwortet. Ich habe sie sogar zitiert und nacheinander abgearbeitet. Daher passt die Phrase nicht die du dir da geschnappt hast. Denk mal darüber nach warum ;)
    Du könntest es auch als Alternative mal versuchen auf alle meine Punkte einzugehen statt auszublenden.

    wenn gar nichts anderes mehr geht, die PI-Keule aus
    Die NPD gibt auch vor, für Demokratie zu sein.

    Du hast es erfasst! Jeder behauptet irgendeinen Bullshit im Internet. Man muss es aber nicht ernst nehmen. Es ist schon gar nicht Grundlage dafür irgendwleche Verfassungsrechte ausser Gefecht zu setzen.
    Das ist es was ich mit dem PI-Vergleich tun wollte als für dich die Aussagen bei Indymedia noch Bare Münze waren (Ich sagte auch: “Ich würde so einen Schwachsinn nie behaupten aber bei dir ist das natürlich etwas anderes”. Aber das hast du sicher wieder ausgeblendet) und das ist es auch was du mit dem NPD Vergleich gemacht hast.
    Gratuliere du hast dir in zweiter Ordnung selbst widersprochen. Wie putzich :D

    Wenn ihr linken Kiddies..
    Na pfui pfui.
    Fallen wir wieder auf Kindergartenniveau zurück? Jetzt hast du es doch schon fast aus der Tür geschafft und nun das? ;)

    Aber belassen wirs dabei.
    Uuund schon läuft er wieder weg.
    Kein Wort zu den aufgehobenen Verboten. Kein Wort zu den angeblichen Aussagen von mir die du dir zusammengelogen hast. Nicht einmal ein Versuch in gleicher Weise zu antworten wie ich es bei deinem Geschreibsel getan habe.
    Wie wir es kennen. MP in der Ecke, MP weg. ;)

    MP: Liebe Michelle, ich bewundere wirklich enrsthaft und aufrichtig Deine grenzenlose Überheblichkeit. Das nötigt einem Respekt ab. Leider ist das das Einzige, was an Deinem hiesigen Gebaren bewundernswert ist. Du hast Dich mit keinem meiner Argumente auseinandergesetzt, sondern lediglich zu dem, wo Dir grad ein dummer, kindischer Spruch eingefallen ist, diesen dummen kindischen Spruch gepostet. Das ist so in etwa das Niveau, das ich am Samstag bei Blockupy erlebt habe. Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber mal eben verkünden, man habe in Sachen Weltwirtschaft den heiligen Gral gefunden. In Wahrheit ist das erbärmlich, und Leute wie Du sind nichts weiter als Handlanger einer exremistischen Gruppierung, die sich maßlos freuen, dass es so viele Naive wie Dich gibt.
    Mein Hinweis auf das Verfassungsrecht zB hat Deine beschränkten Kompetenzen offenbar gänzlich überfordert. Wieso sollte ich mich dann allen Ernstes mit deinen banalen scheinargumenten (“da wurden busse angehalten”, lol) auseinanderseten? Wie gesagt: ich hab besseres zu tun als meine Zeit auf DEINEM Niveau zu verschwenden. So gesehen gehe ich nicht in die Ecke, sondern ich gehe aus der Ecke heraus, in der man zwangsläufig landet, wenn man sich mit Dir auf eine Diskussion einlässt. Dass Du selbst Dich in dieser Ecke scheinbar wohnhaft eingerichtet hast, ist bedauerlich, aber Deine Entscheidung. Möge es Dir dort weiter gut gehen. Ich bin raus. Nun geh, kleines Mädel, und ergötze Dich an dem “letzten Wort”, es sei Dir vorbehalten. Aber sei Dir gewiss: Der lacher ist schon lange auf meiner Seite. Ich amüsier mich köstlich über Dein wirres Geschreibe. In dem Sinne. LG

  20. “Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren”

    dagegen hat niemand was, und so ist es ja auch gekommen

    “die EZB blockieren”

    das ist auch deshalb nicht akzeptabel, weil die EZB als supranationale Organisation – für die Deutschland nur der Gastgeber ist – besonderen Schutz genießt, vergleichber vielleicht mit ausländischen Botschaften. Anderes Vergleichsbeispiel: Die NYPD könnte auch niemals eine Blockade der UN zulassen, im Gegenteil muss sie sogar Personen den Zugang möglich machen, die ansonsten niemals amerikanischen Boden (oder auch nur Luftraum) erreichen würden…
    Kritik an der EZB darf gerne demonstriert werden (sinnvoller vielleicht vor dem Bundestag übrigens), blockieren darf man sie nicht. Punkt.

    “die öffentlichen Plätze im Frankfurter Finanzzentrum okkupieren”

    die Einschränkung “die öffentlichen Plätze” macht den Satz gerade noch akzeptabel (wenn man “okkupieren” mit viel Wohlwollen als Dysphemismus von “dort demonstrieren” versteht) aber auch hier stellt sich doch die Frage: Was hieße das für den Banker, der über jene öffentliche Plätze zu seinem Arbeitsplatz gelangen will? Glauben Sie er käme unbehelligt durch? Wäre er in seinen Grundrechten gänzlich uneingeschränkt? (oder sind die weniger wert als die der Aktivisten?)

    ps:
    “(…) eine Gruppe von ~30 Hippies gesehen die von 5000 Polizisten umzingelt waren. Ich stand zwischen ihnen in Kleidung die meinen Status klar zum Ausdruck brachte (…) aber ich wurde nicht einmal Angespuckt!!”

    Was für Kleidung muss man denn anhaben um von Hippies angespuckt zu werden??? Bin ehrlich interessiert (auch weshalb ausgerechnet Sie solche anti-hippistische Kleidung tragen sollten) ;)

  21. Glauben Sie er käme unbehelligt durch? Wäre er in seinen Grundrechten gänzlich uneingeschränkt? (oder sind die weniger wert als die der Aktivisten?)

    Es gibt nichts zu glauben.
    Ich war vor Ort und alles was “nach Bänker aussah”(dämliches Klischee und eine Beleidigung für alle Anzug tragenden “Nichtbänker”), hatte auch keine Probleme.
    Ich fand auch die Maßnahmen diverser Chefs überzogen die Angestellten für den Tag von der Stadt fern zu halten. Ich habe irgendwo gelesen einige sollten in Filialen außerhalb der Stadt fahren. Genauso die in Freizeitklamotten gekleideten Börenangestellten. Lächerlich.

    Was für Kleidung muss man denn anhaben um von Hippies angespuckt zu werden?

    Sie fragen sich doch oben schon ob “diese Bänker” unbehelligt durch kämen. Anscheinend haben Sie bereits ein Bild davon wie ein “Bänker” auszusehen hat. Anscheinend sind Sie ja auch der Meinung, daß es eine Gefahr sein könnte.
    Ich dachte das auch und habe es ausprobiert. Wie gesagt.
    Kein Problem.
    Wir haben nicht einmal einen Spruch gehört. Sie wirkten alle eher unausgeschlafen und waren am twittern ;)

    auch weshalb ausgerechnet Sie solche anti-hippistische Kleidung tragen sollten

    Meinen Sie im Ernst, daß Sie sich ein Bild von einer Person machen können nur durch das was diese in irgendeinem Blog schreibt?
    Ich glaube ich habe schon oft genug gezeigt wie leicht gläubige Menschen mit starren Weltbildern manipuliert werden können. Machen Sie nicht die gleichen Fehler ;)

  22. Die Teilnehmer der Demonstration vom Samstag und die “Occupy”Aktivisten als Linksextreme Gewalttäter zu diffamieren! Erfüllt nicht nur mehrere Straftatbestände,sondern zeigt auch deutlich das diese Leute sich nicht für die Wahrheit interessieren! Jeder der selbst die Augen aufmacht und sich ein Bild der teilnehmenden Menschen macht,müsste bemerken das sich hier normale Leute Gedanken um unsere Zukunft machen! Also bitte keine dumme Panikmache,Verleumdungen und Klischee Geschwätz,es gibt eben nicht nur links und rechts oder Reich und Hartz4 Empfänger,obwohl das einigen wohl das “Denken” erleichtern würde!

  23. “Meinen Sie im Ernst, daß Sie sich ein Bild von einer Person machen können nur durch das was diese in irgendeinem Blog schreibt?”

    Nein, und das würde ich mir auch nicht anmaßen wollen. Aber aus dem Kontext, dass Sie das Anliegen der Demonstration so wortreich unterstützen und verteidigen viel es schwer mir vorzustellen, dass Sie von sich selbst glaubten etwas zu tragen, dass gemütliche Hippies dazu zu bringen könnte Sie anzuspucken – schon weil es mir schwerfiel mir vorzustellen, dass es überhaupt eine Form der Äußerlichkeit jenseits verfassungsfeindlicher Symbolik oder dem Inhalt gehaltener Plakate gibt, die Hippies dazu bringen könnten. Eine bewusste “Provokation” (dann sind Sie wohl dem gleichen Banker-Klischee erlegen wie ich ;)) mit fancy Nadelstreifen-Hosen-Businessanzug kam mir nicht in den Sinn.

    Folglich denke ich auch bzgl der Sicherheit von “Bankern” nicht an Hippies… wobei selbst der schwarze Block angesichts von 5000 Polizisten (warn die echt alle gleichzeitig bei den 30 Hippies?) nichts unternehmen würde. Aber nichtmal Ackermann himself hat ja im Normalfall so viel Security

  24. Ich halte nichts von den Linksextremisten und ihren Forderungen. Allerdings bin ich wie Hans Herbert von Arnim der Ansicht, das ziviler Ungehorsam mittlerweile legitim ist und dass die EZB in Frankfurt, die aktuell massenhaft wertlose Staatspapiere aufkauft, wahrscheinlich neben dem Bundeskanzleramt und dem Bundestag der treffendste Ort ist, um diesen zu praktizieren.

    Es sind schlicht die falschen Leute mit den falschen Forderungen, die dort auf die Straße gehen, das delegitimiert den Protest aber noch nicht (außer natürlich aus der Sicht eines Anwohners). Es wirft nur ein schlechtes Licht auf das Selbstbewusstsein und den Gestaltungswillen des deutschen Bürgertums, das ja eigentlich an deren Stelle dort stehen sollte.

    Die Forderungen der Occupy-Bewegung sind natürlich Unsinn: Wir brauchen nicht weniger Kapitalismus, sondern mehr. Und dazu gehört u.a., dass man alle “systemrelevanten” Großbanken zerschlägt (aber bloß nicht verstaatlicht!) um wieder einen funktionierenden Markt herzustellen. Die Krise ist keine Kapitalismuskrise, sondern eine Sozialismuskrise, denn das Retten von Banken mit Steuergeldern (nichts anderes bezweckt der ESM im Endeffekt) ist purer Sozialismus.

  25. Du musst neu sein hier.
    Hier gibt es nur schwarz oder weiss.
    Wenn du nicht wackeldackelmaessig nickst, bist du der feind und linksextremist.
    Die arbeitslosen sind auch entweder selbst schuld oder die auslaender haben ihnen die jobs weggenommen.
    Einfach mal die BILD lesen, dann bist du vorbereitet fuer die welten in denen diese Leute hier leben.
    Mal schauen was in den naechsten Wochen daraus wird, nun da ihr messias der “Sarazene von der Weißen Elster” in richtung der von linksextremisten belagerten systemkritik abrutscht.

  26. Da erübrigt sich jeder Kommentar. Ich stelle fest, daß der Versuch, die Vorgänge sachlich zu beschreiben, von denjenigen, die davon am meisten profitieren würden, nicht geschätzt wird.

    Leser Uli behauptet, da würden sich normale Leute (ein weites Feld) Gedanken um unsere Zukunft machen. Vielleicht entspricht das seinem bisherigen Weltbild, welches ja nicht unmaßgeblich medial beworben wird. Herr Pino belegt in diesem Hintergrundartikel, welche Leute wirklich dort unterwegs waren und welche Gedanken wirklich dort vorgetragen wurden. Das steht dort nicht als Meinungsäußerung sondern als Korrespondentenbericht vom Ort des Geschehens. Dieser Befund mag schmerzen, aber der Schmerz wird nachlassen.

    Wenn Sie, Herr oder Frau Walt, ebenfalls in Frankfurt waren und andere Reden gehört, andere Transparente gesehen haben, dann tragen Sie dies bitte hier vor! Bis dahin verwirren Sie bitte die Leserschaft nicht mit Verschwörungstheorien über bildzeitunglesende Wackeldackel.

  27. Stimmt.
    Schaut man sich die comments der letzten stunden an, haette ich mir den hinweis mit den dackeln sparen koennen. Ist ja mehr als offensichtlich.
    Das war wohl mal wieder noetig nach der dominanzflaute in den letzten wochen hier nicht wahr?

  28. Wer so denkt, wie Sie, kann nicht ganz dicht sein:
    Hier ein Beispiel von Rainer Lang (aro1.com):
    Da sich hier ein Ex-DDR’ler antisemitisch betätigt, ein paar Hintergrundinfo’s zum Antisemitismus der DDR:

    Die sich heute Die Linke nennende SED ist die 1956 verbotene KPD. Die spätere Vorsitzende des Politischen Büros des ZK der KPD, Ruth Fischer, sprach bei einer Rede vor NS Studenten 1923:

    “Tretet die Judenkapitalisten nieder, hängt sie an die Laterne, zertrampelt sie”

    Ein paar Jahre forderte Walter Ulbricht den Niedergang der “jüdischen Ausbeuter”.

    Unvergessen das Foto welches Ulbricht Goebbels bei einer gemeinsamer Veranstaltung von KPD und NSDAP am 27. Januar 1931 im Saalbau Berlin – Friedrichshain zeigt.

    Bei dem BVG Streik riegelten SA und Rotfrontkämpferbund (paramilitärischer Kampfverband der KPD)den Betrieb gemeinsam ab. Streikbrecher wurden verprügelt, während sich die NS-Studenten mit den Arbeitern verbrüderten und Goebbels und Ulbricht sich auf Grossveranstaltungen trafen.

    Eine neue Kampffront kam zustande durch die Gemeinsamkeit von NSDAP und KPD. So kam es auch zur Teilnahme der KPD am Hitler-Volksentscheid.

    Die SPD war der Hauptfeind der KPD. Für die Genossen galt sie und nicht der NS als Hauptkraft des Faschismus. Selbst Ende 1933, als die SPD längst verboten war, galt sie der KPD noch als Hauptkraft des Faschismus.

    Umgekehrt hielten die Genossen den NS für ein notwendiges Übergangsstadium zur Errichtung der Diktatur des Proletariat.

    In der Illegalität feierten sie den Hitler-Stalin Pakt und klagten England nach dessen Kriegseintritt des Imperialismus an. Die Genossen der KPD schwiegen, als die meisten Genossen im Moskauer Exil von den Sowjets erschossen wurden. Kein Protest, als wieder andere Genossen im Exil von den Sowjets an Nazideutschland ausgeliefert wurden. Haupt-betroffene der blutrünstigen Massaker im Moskauer Exil waren deutsche Genossen jüdischer Herkunft.

    Pieck und Ulbricht wussten dies alles, als sie im Auftrag der Sowjets die DDR gründeten. Um Volksgenossen für den Sozialismus zu gewinnen, hängten sie Plakate mit solchem Text auf:

    ‘Denn was Hitler Dir versprochen hat und niemals hielt, das wird Dir die SED geben: Verstaatlichung der Banken, Brechung der Zinsknechtschaft, … Die SED hat es verwirklicht.

    Wenn Du Hitler gefolgt bist, um Deutschland zu dienen, so bist Du unser Mann. Denn die SED ist die einzige Partei, die sich konsequent für ein einheitliches und großes Deutschland einsetzt. Für ein Deutschland des Frieden und der Arbeit.’

    Die Genossen waren erfolgreich. Über 90.000, manche sprechen aus von 150.000 NSDAP Leute wurden Mitglied der SED, viele in hohen Verantwortungspositionen.

    Und das war nur die Spitze des Eisbergs, denn auf allen Ebenen wurden die NS Verbrecher verschont, wenn sie bereitwillig am Aufbau des Sozialismus mit halfen. Die SED assimilierte den Teil Deutschlands, der bereits 1933 den NS wesentlich stärker unterstützte, als z.B das Rheinland oder Schlesien, in einem Masse, der in Westdeutschland nicht möglich war. Protest war nicht erlaubt, ganz im Gegensatz zu Westdeutschland, in dem der Verfasser dieser Zeilen mehr als einmal den Neonazis einen Riegel vorschub.

    Die Juden in der DDR wurden kaum bis gar nicht entschädigt. Ja es war ihnen noch nicht einmal erlaubt, ihr eigenes Schicksal während dem NS offen zu thematisieren. So kam es zur Massenflucht aus der DDR. Von 6.000waren beim Mauerfall noch bescheidene 300 übrig.

    Das diese fürchterliche KPD/NS Symbiose übereifrig die anti-israelische Politik der Sowjetunion ist sonnenklar. Wolffsohn hat recht: die DDR war ein antisemitischer Staat.

    Zionist war in der DDR Synonym für Verräter. Israel wurde bekämpft. Der ‘Faschismus’ (=NS) nicht ‘mit Stumpf und Stiel ausgerottet’ (Selbstbildnis der DDR), sondern im Gegenteil in die sozialistische Volksgemeinschaft integriert.

    Was wir heute sehen, wie z.B der Nationalsozialistische Untergrund, das ist genauso das originäre Erbe der DDR, wie das Auferstehen des antisemitischen Antizionismus, der ganz klar seine Ursache im Osten, nebst den mit der Die Linke verbändelten Westaktivisten hat.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>