Meinungen Münchner Freiheit Titel — 26 April 2012

Münchner Freiheit: SV Muslime kämpft gegen Abstieg – der DFB gegen die Realität?

blu-News

Die Ummah betritt den Platz (Screenshot der Internetseite des SV Muslime e.V.)

Natürlich streiten die Kicker Allahs in der TV-Dokumentation des NDR ab, in einer Parallelgesellschaft zu leben oder diese zu verfestigen. Aber man will lieber unter sich sein. Damit widersprechen die Angehörigen der kickenden Ummah jedoch der Aussage, bei den Balltretern auf dem rechten Weg seien auch Christen oder gar Atheisten willkommen. Das kann man sich auch schon deshalb nur schwer vorstellen, da vor dem Auslaufen oder auch vor Auswärtsspielen alle zusammen beten – eine Art der Mannschaftsbesprechung,  die Christen und auch Atheisten nur selten entgegenkommen dürfte.

Ebenso wie der gemeinsame Ruf vor jedem Spiel: „Allahu akbar“. Aber auch die Tatsache, dass der Trainer der Kreisligisten die gemeinsame Religion für das beste hält, was der Mannschaft passieren könne, lässt Zweifel an der Aussage zu Offenheit und Toleranz aufkommen, die in dem Film nicht von den Protagonisten, sondern vom Sprecher aus dem Off vorgetragen wird.

Siegen für Allah

Der eloquente Torwart Nabil Chabrak, der neben dem Trainer der schariatischen Sportler als nahezu einziger zu Wort kommt, fühlt sich zwar nicht dafür verantwortlich, was Muslime in islamischen Ländern machen. Zugleich weiß er aber zu berichten, was Muslime per se ausmacht und was und wie sie fühlen. Der zugrunde liegende Islam scheint sich aber dennoch je nach Breitengrad zu unterscheiden. Das gilt augenscheinlich auch dann, wenn die Forderungen der Muslime in Deutschland im Kern keine andere Zielsetzung haben als in anderen Landen: Man verlangt eine Sonderstellung.

Nur der Trainer der Sport-Dschihadisten nimmt in seiner Funktion keine solche ein. Mahmut Sariz erklärt, was Trainer auf der ganzen Welt erklären und verzweifelt an den gleichen Dingen, die jeden Coach in den Wahnsinn treiben – auch wenn er sich dabei die Hilfe Allahs erhofft. Für den möchten auch seine Spieler siegen. Das ist auch ihre Pflicht, so der durchaus sympathische Trainer. Schließlich hat er dies – was er ja nicht das erste Mal erwähnt – geschworen.

Die Koran-Kicker folgen Allah auch unter der Dusche

Leider folgt an dieser Stelle ein sehr harter Schnitt in der Dokumentation, der die Neugierde auf die sonstigen Pflichten der Hartplatzspieler gegenüber Allah weckt. Auch sonst lässt man dem Trainer so manche Aussage großzügig durchgehen. So wenn er davon spricht, es sei religiöse Pflicht, sowohl gegenüber Muslimen als auch gegenüber „anderen“ Respekt zu haben. Der Koran, auf den sich die wenig erfolgreichen Kicker berufen, gibt allerdings als religiöse Pflicht die Barmherzigkeit unter den Muslimen vor, jedoch Härte gegenüber den Ungläubigen (48:29). Und dass sie den Koran befolgen wollen, daran lassen die Sportler Allahs keine Zweifel.

Doch welche Verantwortung sie sich damit auferlegt haben, wird auch durch die Aussage eines zum Islam konvertierten Spielers deutlich, der erst einmal prüfen musste, ob das Spiel in kurzen Sporthosen denn Allah zum Gefallen sein könne. Angesichts dessen ist der Titel: „Die Koran-Kicker“ zum einen – wohl ungewollt – gewagt und zugleich (ebenso unbeabsichtigt?) komisch. Dass die koranischen Balltreter ihre Prüfungen allerdings ernst nehmen, machen sie nicht nur mit ihren langen Hosen deutlich. Was der Film nicht zeigt, sich aber gleichwohl auf der Internetseite des Vereins findet: geduscht wird in Badehose.

Zwei unterschiedlichen Welten in einer Sportart

Und so merken die Muslime bei ihrem mit großem Eifer vorgetragenen Versuch der Verharmlosung ihres Desintegrationskurses nicht, dass sie nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch vor der Kamera Eigentore schießen. Freilich nur für den kritischen Zuschauer – der wohl nicht die Zielgruppe des Filmemachers Stefan Heinrichs war.  Auch wenn er seinen Spott an so mancher Stelle wunderbar zwischen den Zeilen unterbringt.

Der SV Muslime will derweil seine Frauenabteilung aufbauen.  Dazu suchen die Aktiven Allahs eine „Organisatorin“. Warum diese Schwester im Glauben in ihrer Funktion in Anführungszeichen geschrieben wird, kann man leicht erahnen, wenn man das Frauenbild im Islam kennt.

Doch all dies ist gänzlich anders als das, was der Deutsche Fußball Bund (DFB) augenscheinlich wahrnimmt. Der stellt Fußball in einer Werbekampagne (siehe Video) als die Möglichkeit zur Integration dar. Dort gelingt die Integration angeblich spielend. Die Frage ist: Wer liegt näher an der Realität?

Das Video des DFB:

Share

About Author

blu-NEWS

(12) Readers Comments

  1. Klasse Artikel Christian ! Hat mir sehr gut gefallen.

  2. Was hat man den Fußballern des SV Muslime eigentlich vorzuwerfen?

    Weder dem Artikel von Christian Jung noch der Sendung des NDR habe ich irgendwetwas entnehmen können, was die sportliche Betätigung innerhalb eines Fußballvereins als gesetz- oder verfassungswidrig erscheinen lassen könnte. Es besteht kein Eintrittsverbot für Nicht-Muslime und auf Fairness auf dem Platz legt man offenbar besonderen Wert. Auch wird Andersgläubigen Respekt bekundet.

    Es ist sicher nichts dagegen einzuwenden, über einen Verein wie den SV Muslime zu berichten. Begrüßenswert wäre es jedoch, wenn dies auch auf blu-News in sachlicher Weise geschähe. Man sollte nicht alles per se als illegitim oder unstatthaft hinstellen, nur weil etwas von Muslimen gemacht wird. Dies ist kleinlich und geeignet, die Islamkritik der Lächerlichkeit preiszugeben.

    P.S.: Wir Liberale sollten die Privatsphäre achten. Wie jemand duscht – ob mit oder ohne Badehose – ist absolute Privatsache. Den Verweis auf die Duschgewohnheiten halte ich für ausgesprochen daneben.

  3. Ja, dem stimme ich zu. Solange niemandem geschadet wird, soll ein Verein machen dürfen was er will. Gleich und gleich gesellt sich gern. Ein FRIEDLICHES Nebeneinander ist mir allemal lieber als aufgezwungene „Vielfalt”, in der sich dann niemand richtig wohl fühlt.

  4. Für einen aufgeklärten Menschen, einen Liberalen gar, eine etwas überraschende Einstellung. Was ist davon zu halten, wenn eine Mannschaft fortwährend öffentlich bekundet und dies bereits bei der Namansgebung in den Vordergrund stellt, daß sie sich zu einem Glauben bekennt, laut dem sie die besseren Menschen sind?

  5. dann wäre ich dafür mal die Bibiana Steinhaus dort pfeiffen zu lassen :-)

  6. Im Normalfall hat Cicero recht, man darf nicht in die Richtung kommen, dass es so wirkt, als würde man alles islamische kritisieren, nur weil es islamisch ist. Dann weckt man wirklich den Eindruck, als wäre man einfach nur pauschal gegen die Moslems.

    Aber in diesem Fall muss ich dem Autor schon recht geben. Kennt hier jemand einen FC Katholisch Hamburg? Oder einen FC Evangelisch München? Oder einen FC Buddha Köln? Ich nicht.

    Im Grunde zeigt das doch vor allem eins: Der Islam ist eben nicht eine Religion, die sich mit dem Religion-sein begnügt. Nein, es muss alles islamisch sein. Plötzlich nennense sogar Fussball-Vereine so und machen da mit ihrem religiösen Wahn weiter, anstatt diesen Kram einfach mal zuhause zu lassen. Der Islam ergreift Besitz von allem. Je fundamentaler der Gläubige, desto umfangreicher wird das. Dann muss es halal essen sein, islamic banking, die Frau muss sich so kleiden, der Mann nen Bart tragen, dann dürfen Männer und Frauen nicht nur nicht zusammen beten, sondern auch nicht zusammen sport machen oder zusammen schwimmen gehen. irgendwann ists dann so weit, dass frauen burka tragen müssen und nicht auto fahren dürfen, dass andere eine Beliedigung sind, weil sie anders sind. Dass ein Nicht-muslim oder eine muslimische Frau nicht Präsident werden darf. Oder nur irgendein hoher Regierungsbeamter. So endet der Mist dann. Im tiefsten Mittelalter. Abartig!!!

    Das ist es doch, was den Liberalen abstoßen muss. Diese völlige und grenzenlose Religiösisierung des Alltags bis in den letzten Winkel rein, sogar Fussball Clubs und wer weiss was noch. Und dieses dämliche Überheblichkeits-Getue, das immer damit verbunden ist. Dieser schlummernde Rassismus. Pfui.

    Und das erschwert auch die Integration, oder macht sie irgendwann sogar unmöglich. In allem wird sich abgekapselt, alles muss islamisch sein, sogar so’n blöder Fussball-Verein. Denn nur dann ist es ein guter Fussball-Verein, weil er ja soooo islamisch ist.

    Da krieg ich echt Kopfschmerzen von. Wie kann man nur so bescheuert sein?

    Ich hab nix gegen nen Ribery oder nen Özil, der aufm Platz zu Allah betet. Ja mein Gott, für die Jungs ist das genauso, wie wenn ein brasilianer nachem Tor drei Kreuzzeichen macht. Das sind keine Theologen, die machen das aus Gewohnheit. Weil sie glauben es bringt ihnen Glück. Von mir aus.

    Aber gegen so dämliche Vereine hab ich sehr wohl was. Das ist einfach nur absurd. Sowas braucht keiner im 21. Jahrhundert. Einfach nur lächerlich.

    Grüsse.

  7. Was sie im Privaten machen, ist mir so lange egal, wie sie andere damit in Ruhe lassen und nicht versuchen, ihren Glauben anderen aufzuzwingen. Sollten sie aber z.B. versuchen, aus einem Kreisklassenspiel einen Gottesdienst zu machen, wäre das etwas anderes. Die Grenze wäre für mich z.B. beim Frauenfußball mit Kopftuch erreicht.

  8. http://www.vereinswappen.de/verein.php?verein=8938

    Katholischer SC Blau-Weiß 90 Magdeburg

  9. Die religiöse Bezeichnung im Namen eines Fußballvereins finde ich extrem seltsam, Sport sollte doch über die religiösen Grenzen hinweggehen. Eine religiöse Bezeichnung im Vereinsnamen, obwohl der Vereinszweck nichts mit Religion gemein haben sollte, ist mehr als fragwürdig. Denn sollte der Verein nicht religiös motiviert sein, stellt sich mir die Frage, wozu dann die Bezeichnung? Die Vereinssatzung jedenfalls ist auf der Homepage nicht zu finden, dies ist eher unüblich, alle Vereine, die ich kenne, stellen ihre Satzung auf der Homepage bereit. Zumindest hab ich diese nicht gefunden. Der Hinweis auf das Duschen in Badehosen ist doch exemplarisch, wie wenig dies mit unseren kulturellen Gegebenheiten übereinstimmt. Back to middleage! Nackte Menschen sind pfui! Ja wo leben wir denn? Und darf ein Nicht-Muslime nackig duschen? Und selbstverständlich dürfen muslimische Sportler zu Allah beten, warum denn nicht, aber warum sie dies wie ein Schild vor sich hergetragen, indem man sich diesen Namen gibt, erschließt sich mir ganz und gar nicht.

  10. Die Muslime wollen ihre Frauenabteilung aufbauen? Wie das wohl aussehen mag, wenn 11 Frauen mit Burka bekleidet um den Ball streiten.

  11. Europa wird den Muslimen als fette Beute devot vor die Füße gelegt. Hier werden von kriminellen Politikern, unterstützt von einer linientreuen Presse Entwicklungen gefördert, die uns im eigenen Land zu, bestenfalls geduldeten Bittstellern machen werden, ohne dass uns ein Einspruchsrecht zugestanden wird. Unsere Heimat wird durch muslimische Masseneinwanderung und staatlich finanzierten Geburtendjihadd so derart tiefgreifend verändert werden, dass Menschen europäischer Prägung hier keine Zukunft mehr haben werden- und dies liegt in der Absicht muslimischer Planungen- es sei denn, wir jagen unsere kriminellen Politbanditen zum Teufel!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>