Frank-Furter Schnauze: ...aber nicht zu Deutschland!

Willkommen in Afghanistan

Hurra, es hat wieder jemand getan! Nämlich: Ausgesprochen, was viele Deutsche denken. Und was im Grunde offensichtlich ist. Dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Der „Böse“ war dieses Mal Volker Kauder von der CDU. Und nun?

Die erste Frage lautet: Was ist „der Islam“? Und wo „gehört“ er zu? Gehört der Islam zu Deutschland? Und wenn ja, warum? Volker Kauder meint, dem wäre nicht so. Die absehbare Reaktion darauf ist ein weiterer Empörungstsunami aus Kreisen Linker, Grüner und Islam-Lobbyisten. Wie kann er nur, der Kauder? Dieser Kreuzritter, dieses Auslaufmodel! Es ist so gänzlich abgedroschen und abgrundtief dämlich, wie sich Kenan Kolat, Claudia Roth, Cem Özdemir und ihresgleichen immer wieder aufs Neue echauffieren, wenn es tatsächlich mal jemand wagt, anderer Meinung zu sein, dass man sie kaum noch Ernst nehmen kann.

Der Islam kann im Falle eines gut integrierten Einwanderers wirklich nur eine spirituelle Religion mitsamt anhängendem Brauchtum sein. Gleichwohl kann er im Falle eines Salafisten totalitäre politische Ideologie sein. Was gilt denn nun?

Je mehr Islam, desto weniger Freiheit

Es hilft ein Blick in die islamische Welt. Kein einziges islamisches Land ist wirklich demokratisch. Selbst in der anatolischen Scheindemokratie werden Andersdenkende massiv unterdrückt. Der Islam gehört zur Türkei, zu Syrien, zu Ägypten. Er gehört offenbar noch stärker zu Palästina, dem Irak und dem Iran. Und er gehört noch viel stärker zu Saudi-Arabien, Pakistan und Afghanistan. Wohin das führt, kann ein Jeder an den Zuständen in diesen Ländern erkennen. Grob gesagt: Je mehr Islam, desto weniger Freiheit, desto größere Ungerechtigkeit. Das ist keine These, sondern eine in der Realität verifizierte Tatsache. Vor diesem Hintergrund ist es glücklicherweise die Wahrheit, hier und heute festzustellen: Der Islam gehört nicht zu Deutschland! Und es ist das gute Recht eines jeden Deutschen zu sagen: Ich finde es gut, dass das so ist. Und ich möchte, dass das so bleibt! Ob es Kolat, Roth und Mazyek passt, oder nicht!

Es ist am Islam und den Muslimen, sich zu integrieren. Und es ist an uns Deutschen, Zugewanderte wie Eingeborene, Christen wie Atheisten, Juden wie moderate Muslime, dafür zu sorgen, dass jener Islam, der zu Afghanistan gehört, niemals zu Deutschland gehören wird!

Doch genau darin liegt das Problem: Den Linken und den Grünen ist gänzlich egal, wie politisch, radikal, totalitär oder extremistisch der Islam sein kann. Diese Realität und die damit verbundene Bedrohung wird ausgeblendet. Frei nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und wenn ich mir die Augen zu halte, sieht man mich nicht.

Ein Pakt mit dem politischen Teufel

Aversionen hegt man in diesen Kreisen hauptsächlich gegen das eigene Volk. Das (deutsch-) Nationale ist das grundsätzlich Böse, gegen das mit allen Mitteln vorgegangen werden muss. Das Fremde hingegen ist das grundsätzlich Gute, dass unter allen Umständen toleriert werden soll.

Alle Zweifel an diesem banalen Stereotyp werden dem Streben nach dem gesellschaftspolitischem Endsieg untergeordnet: Der endgültigen Abschaffung nationaler Identität zugunsten eines nach linkem Gusto frei formbaren Volkskörpers. Dazu kommt der Islam diesen Kräften wie gerufen, und zwar gerade weil er sich als Ideologie und Gesellschaftssystem nicht demokratisiert (sprich: verwestlicht), und gerade weil sich überproportional viele Muslime nicht integrieren. Denn gerade das ermöglicht es, die „multikulturelle Vielfaltsgesellschaft“ noch einfacher und noch schneller zu erzwingen.

Der Islam integriert sich nicht und schafft damit Fakten, die in diesen Kreisen – allen offensichtlichen Problemen und Konflikten zum Trotz – überaus gern gesehen sind. Dass das linke Lager dazu einen Pakt mit dem politischen Teufel eingeht, der sich in Form von Islamismus, Wahhabismus und Salafismus nicht am Rande des Islam, sondern in seinem Kern verbirgt, ist das wahrhaft Unverständliche. Es dürfte, wie so vieles andere auch, schlicht und ergreifend in Dummheit und Ignoranz begründet sein.

Das Deutschland der Linken und Grünen

Und das führt zwangsläufig zu der zweiten Frage, um die es eigentlich geht: Von was für einem Deutschland ist denn hier die Rede? Der Islam gehört nicht zu jenem Deutschland, das ein freier, demokratischer Rechtsstaat ist, säkular und aufgeklärt, eine Bürger- und Leistungsgesellschaft, eine aufstrebende, Fortschritts-orientierte, moderne und selbstbewusste Nation des 21. Jahrhunderts. Das ist aber auch nicht das Deutschland der Linken und Grünen.

Deren Deutschland ist ein Land, das keine Identität hat, das wirtschaftliche Vernunft sozialwissenschaftlichen Spinnereien unterordnet, in dem der sozialistische Traum vom austauschbaren, politisch völlig gleichgeschalteten und unmündigen Einheitsmenschen genauso Realität ist wie ein gönnerhaft nach höchster (Schein-)Moral geplantes Wirtschafts- und Transfersystem. Genau dieses Deutschland wird zunehmend Realität. Und zu genau diesem Deutschland gehören – notwendigerweise! – fallende Bildungsstandards, zunehmende Verrohung und Gewalt unter Jugendlichen, gesellschaftliche Konflikte, Parallelgesellschaften, stetiger Verlust an Wohlstand, Freiheit und öffentlicher Sicherheit, Staatsverschuldung und mittelfristig der Bankrott. Nicht, weil es sich Linke und Grüne unbedingt so wünschen würden. Wohl aber, weil genau das der Preis für ihre ideologische Geisterfahrt ist. Weil sie, wie alle linken Geisterfahrer vor ihnen, an der Realität der Dinge scheitern werden.

Und zu genau diesem Deutschland wird früher oder später auch der Islam gehören. Mit allen möglichen Konsequenzen. Die Rechnung zahlen zukünftige Generationen.

Willkommen in Afghanistan

Und so ist das die dritte Frage, um die es hier geht: Was genau bedeutet eigentlich „Integration“? Es war einmal, vor langer, langer Zeit, eine Selbstverständlichkeit, was Integration bedeutet. Nämlich die Anpassung eines Einwanderers an die Mehrheitsgesellschaft. Oder noch deutlicher gesagt: Die Eingliederung in die Nation, in die derjenige eingewandert ist.

Wer alles Nationale abschaffen will, muss freilich auch die Integration (in die Nation) abschaffen, oder besser noch: konterkarieren, manipulieren, uminterpretieren. Und genau das ist in den letzten zehn Jahren geschehen. Wenn heute in linken Kreisen von Integration die Rede ist, dann ist damit die Integration der Mehrheitsgesellschaft in ein neues Gesellschaftssystem gemeint.

Ein neues Deutschland. Ein vermeintlich buntes Deutschland. Ein Deutschland, zu dem freilich auch der Islam gehört. Willkommen in Afghanistan.

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Marco Pino

(14) Readers Comments

  1. Aggressiv, auf Konfrontation aus und als Selbstmörder die andere willentlich mit in den Tod reissen wollen diskriminiert…
    dabei sind Geisterfahrer irgendwie so sehr…
    …entgegenkommend ;)
    Danke für diesen klaren Artikel. Ich wünsche mir nur, dass es auch mutige aus den linken Reihen geben wird, die sich gegen den Strom der Geisterfahrern stellen und für Menschenrechte und Demokratie eintreten.
    Eigentlich linke Ideale. Wacht auf, Verdammte dieser Erde! Sonst gibts ein böses Erwachen…

  2. Wieso “gehört” eine bestimmte Religion zu einem bestimmten Land?

    Oder umgekehrt gefragt: “Gehört” ein Land einer bestimmten Religion?

    In dieser Wortwahl manifestieren sich fragwürdige religiöse Herrschafts- und Machtansprüche über Territorien. 1555 wurden die Territorien des damaligen “Heiligen Römischen Reich” nach dem Grundsatz “cuius regio eius religio” einer bestimmten Konfession zugeordnet, der es dann “gehörte”. Die Einteilung von Staaten nach ihrer Religionszugehörigkeit ist im Grunde anti-aufklärerisch. Kein Land “gehört” einer Religion. Es ist ein universelles Menschenrecht eines jeden Bürgers, sich einer Religion anzuschließen, seine religiöse Überzeugung zu wechseln oder unreligiös zu sein. In jedem Land auf der Erde.

    Übrigens: Auch Afghanistan “gehört” keiner Religion, ebenso wenig wie die Türkei. Die Buddha-Statuen von Bhamyan, die von den Taliban in einem Akt der Barbarei zerstört wurden, beweisen, dass Afghanistan eine große nicht-islamische Tradition hat. Das Gebiet der heutigen Türkei war einmal zu 100 % christlich.

    Religiöse Präferenzen und Mehrheiten in einem Land können sich ändern. Es ist anti-aufklärerisch, die religiöse “Zugehörigkeit” eines Landes ein für allemal festschreiben zu wollen. Weder der Islam noch das Christentum “gehören” zu einem bestimmten Land – sei es SAfghnaistan, sei es Deutschland.

  3. Wo ist hier bloß der “Like”-Button?

  4. Die Politische Korrektheit mit ihren eigenen Waffen schlagen heißt in diesem Fall, der Positivaussage eine Positivaussage entgegenzustellen: “Ja! Der Islam, der sich für Aufklärung und Humanismus öffnet, der gehört tatsächlich zu Deutschland!”

    Und schwupps ist man mitten in der richtigen Debatte: Welcher Islam ist das denn, wo finden wir ihn und wie können wir ihn fördern? Und … welcher Islam gehört dann im Umkehrschluss nicht dazu?

  5. Das war einmal anders, schöne Bilder einer verloren gegangenen Welt…

    http://www.foreignpolicy.com/articles/2010/05/27/once_upon_a_time_in_afghanistan#4

  6. Schade, das sah einmal ganz anders aus, Bilder aus vergangenen Tagen…

    http://www.foreignpolicy.com/articles/2010/05/27/once_upon_a_time_in_afghanistan#4

  7. Der Islam gehört nicht zu Deutschland und auch nicht zu Afghanistan. Er hat genau so wenig eine Existenzberechtigung wie andere Gewalt- und Eroberungsideologien aus vergangenen Zeiten.

  8. Der Islam gehört zu Afghanistan als auch zu Deutschland, zum einen Staat mehr, zum anderen weniger. Das ist leider trauriger Fakt! Der Islam in seiner negativen, weil frühzeitlchen Ausprägung, ist in beiden Ländern natürlich nicht wünschenswert, ganz klar – aber in unterschiedlich starker Ausprägung nun mal vorhanden.

    Ich denke, das Beispiel, der Islam gehöre zu Afghanistan, hat Marco Pino nur deshalb verwendet, weil er dort seit vielen Jahren unumstößlich verankert ist und die Chance, diesen zu reformieren, gegen Null tendiert. Dieses Land ist verloren, das ist sicher. Was in hunderten von Jahren sein wird, kann man jetzt noch nicht voraussehen. Es dürfte aber jedem klar sein, dass sich am momentanen Zustand auf absehbare Zeit nichts ändern wird – jedenfalls nichts zum Positiven. Das ist derzeit Fakt und insofern ist die Aussage Pinos korrekt.

    In Deutschland ist dies zum Glück anders: Noch sind wir eine Demokratie und der absolute Islam ist für unser Leben nahezu bedeutungslos. Trotz aller Gegebenheiten, die dieser Aussage in Einzelfällen wiedersprechen mögen, gilt bei uns nicht das Gesetz der Scharia. Noch gibt unser Staat die Demokratie vor, auch wenn einzelne Menschen dies nicht akzeptieren. Insofern gehört der Islam zwar aufgrund der 4 Mio hier lebenden Moslems auch zu Deutschland, nicht jedoch der Islam als Leitkultur und Staatsform, auch wenn dies ein Teil der 4 Mio Moslems wohl gerne hätte. Aber eben auch nicht alle!

    Die Zugehörigkeit zum Islam kann man auf verschiedene Weise auslegen. Kauder hat sie m.E. richtig ausgelegt. Wie Wulf sie für sich ausgelegt hat, ist in meinen Augen offen. Die Aussage kommt eben bei jedem anders an. Da Wulf seine Äußerung jedoch nicht näher konkretisiert hat, hat er zumindest unwidersprochen hingenommen, dass so mancher Moslem, die Zugehörigkeit im Sinne des Vorbilds Afghanistan interpretiert und sich bestätigt gefühlt haben mag. Und das ist das eigentlich Gefährliche an Wulffs Aussage.

    Da uns hier jedoch die Grundhaltung Pinos bekannt sein dürfte, denke ich, wird er die Zugehörigkeit des Islams zu Afghanistan lediglich vor dem Hintergrund der Unwiderbringlichkeit des Zustands als Beispiel gewählt haben und nicht etwa, weil er diesen Zustand als gottgegeben oder wünschenswert betrachtet.

    WIR sind aber noch nicht verloren wie die Afghanen – das ist der Unterschied! Der Islam gehört zwar faktisch zu Deutschland aufgrund seiner hier lebenden muslimischen Menschen, der Islam gehört jedoch faktisch auf keinen Fall zur Leitkultur Deutschlands und darf diese Rolle auch niemals einnehmen.

  9. @ Schachfigur

    “Da uns hier jedoch die Grundhaltung Pinos bekannt sein dürfte, denke ich, wird er die Zugehörigkeit des Islams zu Afghanistan lediglich vor dem Hintergrund der Unwiderbringlichkeit des Zustands als Beispiel gewählt haben ”

    Und genau da widerspreche ich Ihnen. Es gibt keine unwiederbringlich “verlorenen” Länder. Veränderung und Entwicklung ist immer möglich. Wie hat denn etwa Deutschland in den dunklen Stunden seiner Geschichte ausgesehen? – Nehmen wir als Beispiel die Pestepidemie von 1348, die Zeit am Ende des Dreissigjährigen Krieges oder das Jahr 1945. Obwohl völlig am Boden liegend, hat sich das Land immer wieder aufgerichtet.

    Königsbegrer und Salander haben oben durch ihre Verlinkungen gezeigt, dass Afghanistan in den sechziger Jahen schon einmal viel weiter war als heute. Das Unglück nahm seinen Lauf, als der alte König Zahir Shah gestürzt wurde, und die Sowjet-Union über die regionale KP ein Marionetten-Regime installierte. Deren Vorgehen führte in Afghanistan zum Entstehen der “Mujaheddin”, die vom CIA völlig verantwortungslos mit Geld sowie modernen und schweren Waffen in großem Umfang beliefert wurden. Danach überließ man Afghanistan bis 9/11 sich selbst, während al Qaida von Saudi-Arabien (dem wichtigsten Verbündeten der USA in der Region) aus Fuss fasste Auch jetzt agieren die NATO-Truppen größtenteils nach Art einer Besatzungsmacht (Zusammenarbeit mit dem korrupten Karsai-Regime und dessen lokalen Satrapen, die den Mohnanbau und Drogenhandel kontrollieren). Man darf nicht vergessen, dass der heutige Zustand Afghnaistans zu einem nicht unerheblichen Anteil der Einmischung durch die sog. “Supermächte” geschuldet war und ist.

    Wenn die Einmischung von außen aufhört, ist auch Afghanistan wieder in der Lage, sich zum Besseren zu entwickeln.

  10. Unsere linken Gutmenschen werden erst aufwachen, wenn sie ihren aus grenzenloser Selbstverachtung und Naivität letztlich doch so sehr herbeigesehnten Diktaturstaat mit islamischer Regierung, islamischer Mehrheit und Scharia haben.

  11. Der Islam gehört in die Wüste!
    Gibt es irgendwas Positives was uns der Islam gebracht haben soll?
    Ne, gibt es nicht, nur Ärger.

  12. Der Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte
    http://www.box.net/shared/liir6rpz3s

  13. Die Poesie : Wenn die See spricht
    http://www.box.com/s/7e19fcafa6179b5f0b02

  14. @ Carsten Neumann

    Mag sein, dass meine eher pessimistische Grundhaltung auch eine Rolle spielt, zu behaupten, Afghanistan sei verloren. Aber seit Jahren wird unsere Sicherheit nun am Hindukusch aktiv “verteidigt”, und was ist dabei herausgekommen? Nichts! Irgendwann werden die Truppen abziehen und dann gehts weiter im Text. Alles mindestens wie gehabt, wahrscheinlich noch schlimmer. Warum sollte also in absehbarer Zeit die Bedeutung der Taliban, geschweige denn des Islams schwinden?

    Und es wird sich auch weiterhin nichts daran ändern, vorgeblich den “Feind” bekämpfen zu wollen, um dann weiter ungestört Geschäfte machen zu können. Spätestens bei wirtschaftlichen Interessen findet auch das Gutmenschentum des dekadenten Westens sein Ende. Das beschränkt sich nicht nur auf die Weltpolitik sondern man kann es beim Sport und selbst bei der Fernsehunterhaltung beobachten. Stichwort: ARD-“Grand Prix”. Entweder wird von vorn herein zu den negativen Seiten geschwiegen oder man beharrt vielleicht gerade noch auf oberflächliche politisch korrekte Forderungen, die doch niemals erfüllt werden. So kann man sein Gewissen beruhigen, ohne sich kompromisslos distanzieren zu müssen.

    Geld regiert nun mal die Welt und gerade auch die Öl-Scheichs haben bekanntlich eine Menge davon und die sind sich ihrerseits auch nicht zu schade, ihre Öl–Dollars für Annehmlichkeiten der Ungläubigen auszugeben. Geschäfte, die sich unsere Demokraten ungern entgehen lassen. Bei Geld hört eben auch die Abneigung gegen Menschenrechtsverletzungen auf.

    Diese Vorgehensweisen auf allen Ebenen tragen weiter dazu bei, dass sich Unrechtsstaaten auch in Zukunft nicht einer (echten) Demokratie zuwenden werden. Die Machthaber als auch die Strukturen geraten nicht ernsthaft unter Druck, sondern werden vielmehr aus wirtschaftlichen Interessen weiter gestützt, so dass eine dringend notwendige, echte demokratische Opposition in den betroffenen Ländern auch künftig chancenlos bleiben wird. Der Islam kommt da noch erschwerdend hinzu, ist dieser in vielen Ländern zu tief verwurzelt, als dass sich die dortigen Gesellschaften davon gleich mitbefreien könnten. Das zeigt der Arabische Winter ganz deutlich: die alten Despoten sind weg und in die Lücken stößt der Islam mit aller Macht und dies noch gleich “demokratisch” legitimiert.

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