Frank-Furter Schnauze Meinungen Titel — 24 Februar 2012

Frank-Furter Schnauze: Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen.

blu-News
Sollte ihr Land so langsam selbst kontrollieren: die afghanische Armee

Thilo Sarrazin sagte einmal sinngemäß: Wenn ein Skinhead behauptet, dass die Erde rund ist, werde ich deswegen nicht behaupten, sie sei eine Scheibe. So verhält es sich hier. Die Linke fordert seit eh und je: Raus aus Afghanistan. Und in diesem Punkt hat sie – ausnahmsweise mal – Recht.

Doch schon bei der Frage nach dem „Warum?“ gehen die Meinungen auseinander. Die Linke würde sagen, etwas überspitzt formuliert, „weil der Einsatz in Afghanistan ein imperialistischer Feldzug der bösen NATO ist, ein Racheakt für 9/11, ein weiterer Versuch des Westens, seine Macht und seinen Geltungsbereich auszudehnen“. Außerdem würde man betonen, dass man als „Linke“ ja grundsätzlich pazifistisch und gegen Krieg sei. Ein merkwürdiges Lippenbekenntnis angesichts der Tatsache, dass die Ahnen der Linkspartei als SED jahrzehntelang ein Staatswesen pflegten, das der Bundesrepublik nur in zwei Bereichen überlegen war: Militär und Geheimdienst. Nun denn, sei’s drum.

Hier beginnt der Teufelskreis

Die Wahrheit ist: die USA, und mit ihnen der ganze Westen, haben sich in Afghanisten verrannt. Aus dem berechtigten Angriff gegen die Drahtzieher des Terroranschlags vom 11. September 2001 ist ein sinnloser Dauereinsatz geworden. Der Grund dafür ist, dass man durch den Militärschlag gegen die Taliban die Region destabilisierte. Und das ist die politisch unkorrekte Realität: eine Region, in der die Menschen derart rückständig sind, gefangen im „Gesellschaftsystem Islam“ archaischer Prägung, kann nicht einfach durch freie Wahlen stabilisiert werden. Demokratie lässt sich nicht per Weisung von oben installieren. Es braucht eine gesellschaftliche Basis für jene Werte, die der Demokratie wesenhaft innewohnen: Grundrechte, Gleichberechtigung, Freiheit, Pluralismus, etc. Der fundamentale Islam steht dem demokratischen Prinzip grundsätzlich im Wege. Wer wirklich die Demokratisierung solcher Länder erreichen will, muss zu aller erst jene Kräfte bekämpfen, die der Demokratie entgegen wirken.

Und genau das geschieht nicht. Hier beginnt der Teufelskreis. Aktuell beispielsweise gibt es in Afghanistan gewaltsame Ausschreitungen mit zahlreichen Toten, weil – man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen! – irgendwelche alten Bücher verbrannt wurden. Rechtfertigt das Mord und Totschlag? Kein vernünftiger Mensch darf diese Frage mit „ja“ beantworten. Doch absurderweise sind es diejenigen, die hierzulande von Pazifismus und Gerechtigkeit schwafeln, die sofort in Relativismus verfallen, kaum dass es um die fürchterlichen Zustände in anderen Ländern geht. Man müsse doch den kulturellen Hintergrund der Afghanen respektieren, behaupten bereits die ersten Zeitungs-Kommentatoren.

Muss man das? Ja, vielleicht. Aber dann muss man auch so konsequent sein zu sagen, was das bedeutet. Der kulturelle Hintergrund der Afghanen, Stand heute, ist die Scharia. Also lasst sie Frauen unterdrücken, Kinder verheiraten, Hände abhacken, Ehebrecher steinigen, Terroristen beherbergen. Das ist ihre Kultur. Sprichwörtlicher Wahnsinn.

Mitten drin, statt nur dabei

Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen. Einerseits heißt das: Wenn der Westen die Kultur der Afghanen respektieren will, dann muss er akzeptieren, dass er sich damit zum Fürsprecher und heimlichen Unterstützer von Gewalt und Unterdrückung macht. Wer das will: Bitte schön. Oder andererseits: Wenn der Westen Länder wie Afghanistan wirklich langfristig demokratisieren will (was meiner Meinung nach angesichts der krassen Menschenrechtsverletzungen dort mehr als begrüßenswert wäre), dann muss er den Wahnsinn selbst bekämpfen und darf nicht, wie im Moment, Teil desselben werden. Doch wenn sich US-Präsident Barack Obama gar noch unterwürfig dafür entschuldigt, dass in irgendeinem Armeelager irgendwelche Bücher verbrannt wurden, dann ist der Westen im afghanischen Wahnsinn längst mitten drin, statt nur dabei.

Dieser Wahnsinn entspringt dem Islam. Punkt, aus, Ende. Das ist die einfache, wenngleich politisch höchst unkorrekte Wahrheit. Und dieser Wahnsinn grassiert mittlerweile auch hierzulande. Er zeigte sich beispielsweise, als die dänische Zeitung Jyllands Posten die berühmt-berüchtigten Mohammed-Karikaturen publizierte. Die einzig richtige Reaktion auf die damaligen Proteste in der arabischen Welt wäre gewesen, dass alle Zeitungen des Westens die Karrikaturen abdrucken, um zu demonstrieren: Hier ist der Westen, hier darf man das!

Doch es geschah das Gegenteil. Man beugte sich dem Wahnsinn. Aus Angst, aus Feigheit, aus Rückgratlosigkeit. Das genauso traurige wie höchst ärgerliche Resultat dieser und anderer Dummheiten ist: nicht die islamische Welt wird demokratischer, sondern der Westen wird zunehmend vom islamischen Wahnsinn heimgesucht. Wollen wir das?

Es braucht Mut und Standhaftigkeit

Der friedliche Kampf gegen religiösen und/oder politischen Wahnsinn (übrigens ganz gleich, welcher Coleur) kann nur mit einer Waffe geführt und gewonnen werden: der Aufklärung. Doch dazu braucht es Mut und Standhaftigkeit. Die westlichen Führer der Gegenwart sind weit davon entfernt. Die politische Linke hat den moralischen Kosmos des Westens aufgedunsen, ihn seiner größten Stärke, ebenjener Aufklärung, beraubt und diese durch eine historische Dummheit, den Kulturrelativismus, ersetzt. Das ist durchaus von einer großen Ironie: war es nicht einst gerade die Linke, die mit dem Schwert der Aufklärung gegen unseren eigenen Wahnsinn kämpfte? Und zwar – zum Glück! – erfolgreich? Nun steht gerade die Linke dem Kampf gegen den fremden Wahnsinn in anderen Teilen der Welt entgegen. Und zwar bis dato – leider! – ebenfalls erfolgreich. So lange sich daran nichts ändert, nutzen keine Drohnen, Panzer, Kampfflugzeuge und Spezialeinheiten. Sie sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, machen die Dinge eher schlimmer, als besser, vor allem im globalen Kontext.

Da der Westen der Gegenwart unfähig ist, den Wahnsinn, sprich den Islam, zu bekämpfen, kann es nur eine Devise geben: Raus aus dem Wahnsinn! Und hoffen, dass sich kommende Politikergenerationen schleunigst besinnen, welche Waffe es war, die unseren eigenen Wahnsinn einst besiegte (und damit den Weg zur Demokratie ebnete). Und dass wir endlich wieder lernen, diese Waffe kompromisslos einzusetzen. Bevor der Wahnsinn auch uns wieder befällt.

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Marco Pino

(13) Readers Comments

  1. Sehr guter Kommentar! Es ist wirklich so: Keiner hat den Linken gesagt, was sie machen sollen, wenn der “Ausländer”, der vor ihnen steht, der Faschist ist. Religionsinduzierter Faschismus, das kann sich kein eingefleischer Linker wirklich vorstellen.

  2. Kleine Korrektur, die DDR war auch im Sport der BRD überlegen, dank Dopings.

  3. Eine Kultur, die nichts anderes kann als Kinder zu zeugen und massenhaft Krieger hervorzubringen, ist nicht durch Aufklärung in die Schranken zu weisen.

  4. Super Kommentar!

    Die einzig gangbare Lösung, auch hinsichtlich der demographischen Entwicklung, ist sich aus diesen Ländern zurückzuziehen. Anschließend kooperiert man soweit wie nötig mit jenen, dessen Rohstoffe wir brauchen, versucht diese aber möglichst bald durch andere Quellen, zB erneuerbare Energien und Recycling, zu ersetzen. Gleichzeitig muss man im Westen selbst unsere Werte der Aufklärung entschlossen und konsequent verteidigen und die teilweise bereits fortgeschrittene Islamisierung in bestimmten Gebieten energisch zurückdrängen.

  5. Die Analyse ist richtig: Der Afghanistan-Einsatz scheitert in der Tat nicht aus militärischen Gründen, sondern aus westlich-ideologischen: Man installierte sofort Demokratie und respektierte die “Kultur” und glaubte, man sei damit der gute Mensch, den die Afghanen nun lieben müssten.

    Aber falsche Analysen führen zu unerwarteten Ergebnissen.

    Die einzige Möglichkeit, in einem solchen Land auf einen grünen Zweig zu kommen, wäre aber … *tatatataaaa* … Re-education! Das ist das Zauberwort! Dasselbe was die Alliierten mit uns Deutschen nach 1945 getan haben. Die sind ja auch nicht gekommen, um unsere deutsche Kultur wie sie damals nun einmal war zu respektieren, sondern mit dem glasklaren Anspruch, unsere deutsche Kultur zu *verändern*! (Wohlgemerkt: Zu verändern, nicht zu zerstören). Sprich: Zu reformieren! Und Ansätze dafür gab es ja auch, es ist ja nicht alles falsch und schlecht an der deutschen Kultur, diese Kultur war reformierbar, so unglaublich das 1945 auch schien. (Manch einer glaubte ja nicht an die Reformierbarkeit der deutschen Kultur und wollte uns zu einem Bauernvolk ohne Bildung und Industrie machen, vgl. Morgenthau-Plan.) Und diese forcierte Reform war auch richtig so. Multikulti mit uns Deutschen, wie wir 1945 drauf waren, war eben nicht möglich.

    In einem einzigen islamischen Land ist so etwas versucht worden, und dort hat es (zunächst) auch geklappt: Die Türkei. Was Atatürk durchgezogen hat war nichts anderes als eine Re-education. Ähnliches versuchten auch andere, z.B. der Schah in Persien, scheiterten aber. In der Türkei scheitert es bekanntlich auch, nur sehr stark verzögert.

    Warum aber scheitert es, selbst in der Türkei? Weil die Re-education nicht klug genug angesetzt war. Es ging bei Atatürk praktisch um eine Unterdrückung und Gängelung der Religion und deren Ersetzung durch Nationalismus, eine echte Reform der Religion wurde dann jedoch nicht hinreichend angepackt. Die türkischen Reformer der “Schule von Ankara” sitzen bis heute als Einzelgänger im akademischen Elfenbeinturm. Es ist ein Unterschied, ob ich Gläubigen verbiete, antisemitische Passagen in heiligen Texten zu erwähnen, oder ob ich ihnen klar mache, dass diese Passagen in einem geschichtlichen Kontext entstanden sind, der heute nicht mehr gegeben ist. Nur die zweite Variante hat Aussicht auf dauerhaften Erfolg, weil selbsttragend.

    Deshalb lautet meine Devise: Raus aus Afghanistan! Forcierte Enwicklung eines schlagkräftigen Euro-Islam in Europa. Dann wieder rein nach Afghanistan! Rigorose Niederwalzung von jeglichem Widerstand! Demonstrative Demütigung des Mittelalter-Islams! Import von 123 deutschen Theologen (unsere Geheimwaffe!). Und dann wird der dortige Islam innerhalb von einer Generation rücksichtslos kurz und klein reformiert.

    Satire? Leider nein. Nur dieser Weg wäre die Lösung. Wenn wir entschlossene, gebildete und weitsichtige Politiker hätten. Haben wir aber nicht.

    Obama wird es vermutlich niemals verstehen, dass seine Islam-ist-ok-wie-er-ist-Rede und seine Entschuldigungen den Aufruhr nur noch befeuert haben … der Mann hat einfach keine interkulturelle Kompetenz und kein intellektuelles Format.

  6. Grandios unser Frank Furter! Man kann vielleicht noch hinzufuegen, dass das Engagement in Afghanistan scheitern muss, weil eine militaerische Operation nach politischen Massstaeben geplant und durchgefuehrt wird. Soll heissen: Die Menge der zu entsendenden Soldaten wird nicht nach militaerischer Notwendigkeit bestimmt, sondern nach des im Bundestag zustimmungsfaehigen Kontingents. Andernorts wuerde man das Planwirtschaft nennen und die hat noch nie funktioniert.

  7. Wieder spitzenkommentar. zeigt genau das Problem: die Zustände dort sind im islam begründet. wer das andern will, müsste mal mit Islamkritik anfangen. Doch die ist geächtet. Also drehnwa uns im politkorrekten Kreis. Wie bei so vielem andern auch…

  8. Bei Nazi-Deutschland war es eine konsequente Entnazifizierung. Die selbst heutzutage noch gemäß §139 in unserem GG verankert ist. Ja wir müssen immer noch Nazis jagen und die haben auch keine Grundrechte oder sowas.

    Konsequenter weise müsste in Afghanistan eine vollständige Entislam(ist)isierung erfolgen.
    Dafür ist man aber zu feige.

    Eher kommen die Gutmenschen noch auf die Idee, man könne die Gewalt dadurch verhindern, dass man den (gemäßigten bzw. nicht so sehr extremistisch fundamentalistischen) Islamisten Waffen gibt, damit sie keine Minderwertigkeitskomplexe haben und sich nicht so unterdrückt fühlen…

  9. Ja, im Turnen und so. Aber im FUSSBALL waren die Pillen wohl nicht gut genug! :D

  10. @ Cicero

    Was Sie hier vorschlagen, ist purer Neo-Kolonialismus. Dies erinnert an den Umgang mit indianischen Völkern im Amazonas-Gebiet durch evangelikale Missionare. Es ist Sache der in Afghanistan lebenden Menschen, ihre Religion weiter zu entwickeln – oder auch nicht. Dies nennt man völkerrechtlich Selbstbestimmungsrecht.

    Man kann nur jemanden aufklären, der auch aufgeklärt werden will. Ansonsten bekommt man den Terror jakobinischer und stalinistischer Kommissare.

    Außerdem: Wer soll denn einen “Euro-Islam” – und mit welchen Inhalten – “forciert entwickeln”?

    Bei dieser Aussage handelt es sich um unrealistisches Wunschdenken.

    Nein – das Beste, was die deutsche Regierung tun kann, ist de sofortige Abzug aller deutschen Truppen aus Afghanistan anzuordnen und umzusetzen. Deutschland verfolgt dort keine Interessen. Ungekehrt stellt Afghanistan keine militärische Bedrohung für den Westen dar. Und wenn man einmal abgezogen ist, gibt es auch keinen Grund, dorthin zurückzukehren.

  11. @Carsten Neumann:

    Nein, es ist kein Neo-Kolonialismus, denn von Afghanistan gehen Angriffe auf uns aus. Die Vorstellung, wir könnten dort einfach raus, ist falsch. Deutschland verfolgt dort in der Tat Interessen. Ein Taliban-Land stellt eine Bedrohung dar. Wenn der Westen dort abgezogen ist, wird er schneller wieder da sein, als Sie auf drei zählen können, wenn sich kein Stellvertreter findet, den man vorschicken kann (Pakistan?).

    Dass man nur jemand aufklären kann, der aufgeklärt werden will, ist ebenfalls falsch. Die Aufklärung wurde durch viele Forcierungen voran gebracht. Zum Beispiel durch die allgemeine Schulpflicht. Zweifellos ein kleiner aber feiner Zwang, ohne den wir niemals so weit gekommen wären, wie wir heute sind. Nur als ein Beispiel von unendlich vielen.

    Die Vorstellung, dass sich die Aufklärung entwickelt hätte, wenn alle aufgeklärten Menschen die Hände in den Schoß gelegt hätten und gewartet hätten, bis sich ihre Mitmenschen von selbst aufklären, ist grottenfalsch. Wenn Sie dabei gleich an Jakobinismus denken ist das genauso, wie wenn sie bei Sarrazin gleich an NS-Eugenik denken. Sanfte Lenkung und Anreize sind nicht dasselbe wie brutaler Zwang.

    Ja, hier sollten Sie sehr grundsätzlich umdenken.

    Dass die Entwicklung eines Euro-Islam unrealistisches Wusnchdenken ist, ist ebenfalls falsch. Das haben wir hier schon vielfach diskutiert. Sie sollten die Realität nicht ignorieren. Der Euro-Islam ist als ganz kleines Pflänzlein schon vorhanden. Dass ein Euro-Islam sich allerdings nur entwickeln kann, wenn unsere Politiker wieder damit beginnen, die Aufklärung zu forcieren, ist klar.

    Und weil Sie sich beim Forcieren eine Denkblockade verordnet haben, glauben Sie auch nicht an den Euro-Islam. Das ist zumindest verständlich, wenn auch insgesamt irrig.

  12. Welche “Angriffe” gehen denn von Afghanistan auf uns aus?

    Afghanistan ist ein runiniertes, völlig zerstörtes und bitterarmes Land ohne Infra-Strruktur, ohne funktionierende Verwaltung und (korrupte) Regierung, zudem völlig zerstritten zwischen Bevölkerungsgruppen und Warlords. Es ist eine geradezu absurde Vorstellung, Afghanistan könnte militärisch hochgerüstete Industriestaaten in mehreren tausend Kilometern Entfernung angreifen. Im Falle eines Abzugs der NATO-Truppen wird das korrupte Regime von “Präsident” Karsai in kürzester Zeit verschwinden und die diversen Privatarmeen inkl. der Taliban werden damit beschäftigt sein, sich gegenseitig zu bekriegen. (Vom pakistanischen Geheimdienst und den dortigen A-Waffen geht eine viel größere bzw. tatsächliche Bedrohung für den Westen und Nachbarstaaten wie Indien aus. Aber dort marschiert niemand ein, weil die pakistanische Regierung offiziell mit den USA “verbündet” ist. – Obama bin Laden und die Attentäter des 11. September kamen aus Saudi-Arabien und wurden in Hamburg bzw. den USA auf das Attentat vorbereitet – aber auch in Saudi-Arabien marschiert niemand ein. Weil die despotische Königsfamilie ebenfalls ein treuer Verbündeter der USA ist.)

    Der Grund für die Besetzung Afghanistans war von Anfang an dessen strategisch wichtige Lage für die USA: In Reichweite zu den GUS-Staaten und China sowie den Erdölfeldern am kaspischen Meer, dem Irak und dem Golf. Aus diesem Grund soll Afghanistan solange besetzt bleiben, bis sich dort (wie im Irak) dauerhaft ein abhängiges Marionetten-Regime an der Macht halten kann.

    Deutschland hat in Afghanistan überhaupt keine Interessen und macht nur mit, um die USA nicht zu verärgern. (Es gibt z.B. auch eine polnische Verwaltungszone im Irak – welche Interessen hat Polen dort?)

    Die Bombardierung von Zivilisten und Kindern als “sanfte Lenkung” zu bezeichnen, ist zynisch. Aufklärung kann nur durch Einsicht und Überzeugung erfolgen.

  13. (1) Ein Taliban-Afghanistan ist ein “Save Haven” für islamistische Terroristen. Punkt.

    (2) Pakistan, Saudi-Arabien und Hamburg mögen unangenehme Regime haben, aber diese sind wenigstens vergleichsweise kontrollierbar. Es gibt auch im Bösen Abstufungen und man kann sich nicht immer aussuchen, mit wem man sich verbündet.

    (3) Marionetten-Regime in Afghanistan und Irak?! Schön wär’s ja.

    (4) Wieviel hat denn die USA nun vom Öl im Irak profitiert? Meinem bescheidenen Erkenntnisstand nach gar nichts.

    (5) Sie sollten Ihren primitiven Anti-Amerikanismus besser tarnen, der kommt bei Ihnen viel zu deutlich rüber! Wo hätte ich doch gleich nochmal die “Bombardierung von Zivilisten” als “sanfte Lenkung” bezeichnet? Du meine Güte, Ihr Geifer sabbert mir schon auf die Hose!

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